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Künstlerische Rekonstruktion des Riesenpinguins Kumimanu biceae im Größenvergleich mit einem Taucher.  (© Senckenberg)
Gigantismus bei Pinguinen

170 Zentimeter, 100 Kilogramm – Neuer fossiler Riesenpinguin entdeckt

Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Gerald Mayr hat gemeinsam mit einem neuseeländischen Team eine bisher unbekannte fossile Riesenpinguinart beschrieben. Aus den Knochenfunden lässt sich ableiten, dass der Pinguin zu Lebzeiten eine Größe von mehr als 1,7 Metern und ein Körpergewicht von etwa 100 Kilogramm erreichte. In ihrer aktuellen Studie zeigen die Forscher, dass „Gigantismus“ keine Seltenheit bei frühen Pinguinen war und sich vermutlich als Folge der Flugunfähigkeit dieser Vögel entwickelte.

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Hautzellen in der Petrischale (grün: Zellskelett, rot: Zell-Zell-Verbindungsprotein). (Ausschnitt) (© MPI f. Biologie des Alterns)
Menschliche Haut

Wunderwerk Haut: Wie sich unsere Schutzschicht permanent erneuert

Die menschliche Haut ist ein bemerkenswertes Organ, das den Körper vor Krankheitserregern oder giftigen Substanzen schützt. Unsere Haut passt sich unserem Körper perfekt an und erneuert sich über die gesamte Lebenszeit ständig. Um ein solch komplexes und dynamisches Verhalten zu ermöglichen, hat jede Hautzelle eine spezifische Aufgabe – abhängig davon, wo sie in der Haut sitzt. Welche Prinzipien der Selbstorganisation dabei zum Tragen kommen, haben nun Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln herausgefunden.

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Bildergalerien

Wahrscheinlichkeit für Arsenkonzentrationen über 10 µg/L im Grundwasser Chinas. Insgesamt sind rund 580.000 Quadratkilometer betroffen. (Bild: Rodriguez-Lado et al./Eawag)
Arsenbelastung

Wie stark ist Chinas Grundwasser mit Arsen belastet?

Mit Arsen belastetes Grundwasser, das als Trinkwasser genutzt wird, stellt eine Gesundheitsgefahr für fast 20 Millionen Chinesen dar. Das zeigen Wissenschaftler des schweizerischen Wasserforschungsinstitutes Eawag zusammen mit Forscherkollegen aus China in einer aktuell publizierten Studie. Ihre Schätzung beruht auf einem neuen Risikomodell, das geologische und hydrologische Daten sowie Arsenmessungen in Brunnen verwendet.

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Es ist bekannt, dass vor allem Männer von den Langlebigkeitsvarianten in FOXO3 profitieren. Erich Walde wurde 1905 in Halle an der Saale geboren. Für den Bildband „100 Jahre Leben“ portraitierte ihn der Fotograf Andreas Labes. ((c) Andreas Labes)
Langlebigkeits-Gen FOXO3

Gute Gene - Langes Leben?

Bereits 2009 bestätigten Kieler Forscher, dass es sich bei dem Gen FOXO3 um ein „Langlebigkeits-Gen“ handelt. Vor allem Männer scheinen von bestimmten Langlebigkeitsvarianten dieses Gens zu profitieren. Nun konnten die Forscher erstmals zeigen, welche Veränderungen in der Basensequenz des Gens zu einer besonders langen Lebenszeit beitragen. Aber: nicht nur die genetischen Voraussetzungen, sondern auch die Umwelt- und Ernährungsbedingungen unter denen Menschen leben entscheiden darüber, wie alt diese werden.

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Abb. 1: Mit Hilfe von Zellkulturmodellen untersucht Prof. Sebastian Zeißig die Ursachen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Darmkrebs. (Bild: Ann-Kathrin Wenke, Copyright: EXC)
Darmentzündungen und Darmkrebs

Die Suche nach dem Ursprung von Darmentzündungen

Lipid-Antigene als Auslöser von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Darmkrebs? Dieser Fragestellung geht Prof. Sebastian Zeißig, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und Mitglied im Exzellenzcluster Entzündungsforschung, nach. Für sein Forschungsvorhaben rund um chronische Darmentzündungen erhält er jetzt eine Millionenförderung.

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