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Die Flüssigkristalle von Merck ermöglichen hochwertige Farbdisplays für Handys. (Bilder: © Merck KGaA, Darmstadt Deutschland)
Wissenschaftsforum zu Flüssigkristallen

Siegeszug der Flüssigkristalle feiert 125-jähriges Jubiläum

In Flachbildfernsehern, Notebooks, Tablet-PC´s und Smartphones sorgen energiesparende Flüssigkristalle für scharfe Bilder. In dünnen Displays und Touchscreens ermöglichen sie die komfortable mobile Kommunikation. Seit mehr als 40 Jahren treibt Merck die Entwicklung und Anwendung der Flüssigkristalle voran. Deren Entdeckung vor 125 Jahren feiert das Unternehmen jetzt in Darmstadt.

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Die Anheftung mariner Bakterien aus der Roseobacter-Gruppe an Oberflächen wird häufig über Biofilm-Plasmide vermittelt. Das nachkolorierte elektronenmikroskopische SEM-Bild zeigt Phaeobacter inhibens DSM 17395 und den Dinoflagellaten Prorocentrum minimum CCMP 1329. (Bild: Manfred Rohde und Jörn Petersen)
Vererbung von Flagellen

Cleverer Propellertausch bei Meeresbakterien

Bakterien der Roseobacter-Gruppe gelten als Schlüsselorganismen des marinen Ökosystems. Sie verfügen über einen ungewöhnlich vielfältigen Stoffwechsel und effiziente Überlebensstrategien. Die Meeresbakterien können wichtige genetische Eigenschaften durch plasmidvermittelten Gen-Transfer über die Artgrenze hinweg austauschen. Wissenschaftler konnten jetzt exemplarisch zeigen, dass sogar funktionelle Flagellen über sogenannte Chromide unabhängig vom Bakterienchromosom vererbt und ausgetauscht werden. Der horizontale Transfer kompletter Gencluster erlaubt eine schnelle und flexible Anpassung an neue Lebensräume.

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Bildergalerien

Das räuberische Wimperntierchen Tetrahymena thermophila ernährt sich von Bakterien.  (© L. Becks)
Räuber-Beute-Beziehungen

Auch Bakterien haben Feinde – und verteidigen sich um fast jeden Preis

Auch Bakterien haben Feinde – im Wasser ernähren sich zum Beispiel einzellige Wimperntierchen, die sogenannten Ciliaten, mit Vorliebe von den Mikroben. Diese schützen sich mit diversen Tricks vor den Räubern, welche die Ciliaten wiederum auszuhebeln versuchen. So entsteht ein evolutionärer Wettlauf um die besten Verteidigungs- und Angriffswaffen. Wissenschaftlern zufolge bleibt Beutetieren wie den Bakterien langfristig nichts Anderes übrig, als die Schutzmechanismen aufrechtzuerhalten, selbst wenn der Aufwand dafür so hoch ist, dass sie kaum noch Nachkommen produzieren können.

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Wird das Herz durch Sport belastet, gilt das als gesund. Eine Belastung durch Bluthochdruck jedoch macht es krank. Warum ist das so? Und stimmt das immer?  (gemeinfrei)
Auf die Pausen kommt es an

Stimmt das immer? Sport ist gut fürs Herz, Bluthochdruck schlecht

Wird das Herz durch Sport belastet, gilt das als gesund. Eine Belastung durch Bluthochdruck jedoch macht es krank. Warum ist das so? Und stimmt das immer? Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Heidelberg haben neue Erkenntnisse gewonnen, wonach ein bislang nicht erkannter Signalweg vor Herzschwäche schützt oder diese auslöst – je nach Art der Belastung.

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