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Mikroskopbild von WSe2-Proben, mit Elektroden-Anschluss-Microscope (Bild: TU Wien)
Solarzellen

Atomar dünne Solarzellen aus Wolfram und Selen

Ultradünne Schichten aus Wolfram und Selen wurden an der TU Wien hergestellt. Messungen zeigen, dass sie als semi-transparente, flexible Solarzellen eingesetzt werden können. Ein großer Vorteil der zweidimensionalen Strukturen aus einzelnen Atomlagen ist, dass sie kristallin sind. Kristallstrukturen verleihen Stabilität.

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Algen und Bakterien im Meer haben einen großen Einfluss auf das Gleichgewicht von Aufnahme und Abgabe von Kohlendioxid der Atmosphäre und damit auf das weltweite Klima. (Bild: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ)
Klimawandel

Bakterien und die langfristige Bindung von Kohlendioxid im Meer

In den Ozeanen ist eine Vielzahl organischer Substanzen gelöst. Ein Großteil ist gegenüber bakteriellen Abbauprozessen stabil und im Mittel mehrere tausend Jahre alt. In ihnen ist ähnlich viel Kohlenstoff gebunden wie im Kohlenstoffdioxid (CO2) der Atmosphäre. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der University of South Carolina und des Helmholtz-Zentrums München fanden nun Antworten auf die Frage nach der Herkunft dieser extrem langlebigen Substanzen.

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Neben Wildvögeln können sich auch Menschen mit Usutu-Viren anstecken und das häufiger als gedacht. (Georg Mair/Vetmeduni Vienna)
Erreger des „Amselsterbens“

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Das Usutu-Virus, das zwischen 2001 und 2005 in Europa für das sogenannte Amselsterben sorgte, scheint zurück zu sein. Ein Team um Forschende der Vetmeduni Vienna untersuchte bei 2016 aufgetretetenen Usutu-Virus-bedingten Todesfälle bei Vögeln die verantwortlichen Virusstämme. In einer zweiten Studie wurde in sieben humanen Blutspenden aus Ostösterreich das Usutu-Virus nachgewiesen, was darauf hinweist, dass humane Infektionen häufiger sind als bislang angenommen. Implikationen für das Blutspendewesen in Europa werden diskutiert.

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Um die Lernschwäche beim Wiedemann-Steiner-Syndrom besser behandeln zu können, muss man zunächst die Ursachen verstehen. (Bild: MPI für Psychiatrie / M. Jakovcevski)
Lernschwäche

Ein Gen erschwert das Lernen

Das so genannte Wiedemann-Steiner-Syndrom führt neben körperlichen Auffälligkeiten der Patienten vor allem zu Gedächtniseinschränkungen bzw. einer Lernschwäche. Für die Krankheit ursächlich sind Veränderungen in einem einzelnen Gen. Nun ist es Forschern gelungen, ein Mausmodell zu etablieren, das sich gut dazu eignet, die Krankheit und Therapieansätze zu erforschen.

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Bildergalerien

Abb. 1: Samen von Kap-Pfeffer (Bild: Victor Kuete, Institut für Pharmazie und Biochemie/JGU Mainz)
Krebs

Substanzen aus afrikanischen Heilpflanzen können Tumore stoppen

Heilpflanzen aus Afrika enthalten chemische Substanzen, die das Wachstum von Krebszellen stoppen können. Dies haben Wissenschaftler in Laborversuchen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entdeckt. Die Pflanzeninhaltsstoffe sollen nun weiter untersucht werden, um den therapeutischen Nutzen für die Behandlung von Krebs abzuschätzen.

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