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Das Chaperon ClpB zieht eine freie Proteinkette durch seine zentrale Pore. (Avellaneda & Tans, AMOLF Amsterdam)
Molekulare Maschine untersucht

Verklumpte Proteine – einfach entwirrt

Ein Knäuel alter Kabel zu entwirren ist gar nicht so einfach. Vor einer ähnlichen Aufgabe stehen Zellen, nur dass dort Proteinketten statt Kabel zu voneinander getrennt werden müssen. Hier helfen molekulare Maschinen, die lose Schleifen einzelner Proteine aus dem Knäuel herausziehen. Wie das abläuft, haben nun Forscher aus Amsterdam und Heidelberg mittels Mikroskopie live mitverfolgt.

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Sickwasserproben (Bild: Fraunhofer IGB)
Abwasser

Schad- und Spurenstoffe aus Abwasser entfernen

Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat gemeinsam mit europäischen Partnern Verfahren entwickelt, um schwer abbaubare Schadstoffe im Abwasser effizient abzubauen. Diese Verfahren erzeugen reaktive Spezies, mit denen sich selbst hoch belastetes Deponiesickerwasser reinigen lässt. Polymere Adsorberpartikel wiederum können selektiv auch solche Schadstoffe entfernen, die in nur geringer Konzentration vorliegen.

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Pilze gibt es schon viel länger auf der Erde, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten (Symbolbild) (gemeinfrei, adege)
Ältestes Pilzfossil der Welt

Fossil schreibt Evolutionsgeschichte der Pilze um

Wie lange gibt es Pilze auf der Erde? Die Antwort auf diese Frage muss umgeschrieben werden. Denn ein internationales Forscherteam hat nun Fossilien datiert, die den Ursprung der Pilze um 300 Millionen Jahre weiter in die Vergangenheit setzen als bisher angenommen. Damit könnten Pilze wichtige Partner für die ersten Pflanzen gewesen sein, die die Kontinentaloberfläche besiedelten.

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Bildergalerien

Der Süßstoff Saccharin (DIfE)
Süßstoff, Bitterstoff und Bitterblocker zugleich

62 Jahre altes Geschmacksgeheimnis gelüftet

Seit über 60 Jahren ist bekannt, dass sich der unangenehme bittere Beigeschmack der Süßstoffe Saccharin und Cyclamat vermindert und sich ihre Süßkraft erhöht, wenn man sie nicht einzeln nutzt, sondern miteinander kombiniert. Warum dies so ist, war bislang nur wenig erforscht. Forscher haben nun erstmals den Mechanismus, der diesem Phänomen zu Grunde liegt veröffentlicht und somit das Geschmacksgeheimnis der Mixtur gelüftet.

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