Bei tiefen Temperaturen laufen molekulare Prozesse in der Regel langsamer ab. Diese Tatsache machen sich Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich bei der Proteinuntersuchung zu Nutze. Wechselt das Protein α-Synuclein bei Raumtemperatur mehr als 1000-mal pro Sekunde seine Struktur, so ist es bei -173 °C deutlich träger. Mithilfe der NMR-Spektroskopie können die Forscher sich so eine besseres Bild des Proteins machen, das eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Nervenkrankheit Parkinson spielt.
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