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Die Samen der Mariendistel (Silybum marianum) enthalten Silibinin – eine Substanz, die künftig bei Morbus Cushing eingesetzt werden könnte. Die ein- bis zweijährige Pflanze wächst rund um das Mittelmeer an Wegrändern, Schuttplätzen und Weiden.  (gemeinfrei)
Silibinin gegen Morbus Cushing

Mariendistel-Wirkstoff als nicht-invasive Therapie bei Stresshormon-bedingter Erkrankung

Morbus Cushing ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung, die durch eine übermäßige Produktion des Stresshormons Adrenocorticotropin (ACTH) bzw. Cortisol gekennzeichnet ist. Ausgelöst wird Morbus Cushing durch einen Tumor in der Hirnanhangsdrüse. Max-Planck Forscher haben entdeckt, dass Silibinin – ein Wirkstoff aus der Mariendistel – zur Behandlung von Morbus Cushing verwendet werden kann. Ein italienisches Pharmaunternehmen will nun eine nicht-invasive Behandlungsstrategie entwickeln, die künftig herkömmliche Verfahren wie Hirn-Operationen ersetzen soll.

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