English China
Aktuell sind etwa 6,7 Mio. Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt. Etwa 95 Prozent leiden an Diabetes Typ 2. Als eine Ursache gilt schlechte Ernährung. (gemeinfrei)
Blutzuckerspiegel bei Typ 2-Diabetes

Ist hoher Blutzucker nicht Ursache sondern Folge der Erkrankung?

Insulinresistenz und erhöhte Blutzuckerspiegel gelten als Ursache eines Typ 2-Diabetes. Doch Heidelberger Wissenschaftler liefern nun Hinweise darauf, dass es sich ganz anders verhalten könnte: An Fliegen zeigen sie, dass erhöhte Spiegel des Stoffwechselprodukts Methylglyoxal die diabetestypischen Entgleisungen des Stoffwechsels auslösen und zu Insulinresistenz, Fettleibigkeit und erhöhten Zuckerwerten führen.

Weiterlesen
Synthetische Zucker als alternative Wirkstoffe

Mit Zucker gegen Pneumokokken-Infektionen

Eine neue Form von Wirkstoffen soll in Zukunft bei der Bekämpfung von Bakterieninfektionen helfen: synthetisch hergestellte Zuckerverbindungen. Ein Team um Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam hat einen Zuckerimpfstoff identifiziert, der im Tierversuch gute Ergebnisse gegen Pneumokokken-Infektionen erzielt. Gemeinsam mit Industriepartnern will man nun den Impfstoff zur Marktreife weiter entwickeln.

Weiterlesen

Bildergalerien

Die weißen Flecken im braunen Fell der Hausmäuse sind ein Zeichen der Selbstdomestizierung. (Linda Heeb)
Hausmäuse verändern ihr Aussehen

Wie die Maus sich selbst domestiziert

Viele zahme, domestizierte Tierarten verändern im Vergleich mit ihren wilden Verwandten ihr Aussehen. Sie haben etwa weiße Flecken im Fell und kürzere Schnauzen. Auch verwilderte Hausmäuse entwickeln dieselben sichtbaren Veränderungen — ohne Selektion, allein aufgrund ihrer Nähe zu Menschen. Dies zeigten nun erstmals Forscher der Universität Zürich (UZH).

Weiterlesen
Moderne Smartphones, ausgestattet mit leistungsfähigen Kameras, Prozessoren und Grafikkarten, können technisch wesentlich mehr als nur schöne Schnappschüsse liefern.  (gemeinfrei)
Smartphone als Hochleistungsmikroskop

Krankheitserreger im Trinkwasser mit dem Smartphone aufspüren

Smartphones können technisch wesentlich mehr als nur schöne Schnappschüsse liefern. Jenaer Wissenschaftler präsentieren in einer aktuellen Publikation das Smartphone als kompaktes Hochleistungsmikroskop. Das System liefert in kurzer Zeit Bilder von biologischen Proben für die bisher teure und große Laboraufbauten nötig waren. Krankheitserreger im Trinkwasser beispielsweise ließen sich so einfach und schnell darstellen. Die Forscher hoffen mit dem preiswerten Mikroskop, besonders in Entwicklungsländern Lücken in der medizinischen Diagnostik zu schließen oder es für Bildungszwecke in Schulen und Universitäten einsetzen zu können.

Weiterlesen