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Die Evolutionsgeschichte von Viren kann helfen, neue Therapien gegen sie zu entwickeln (Symbolbild). (Pixnio/Doug Jordan, M.A, USCDCP)
Ahnenforschung in der Virologie

4500 Jahre alte Hepatitis-B-Viren gefunden

Jedes Jahr sterben hunderttausende Menschen an den Folgen einer Hepatitis-B-Infektion. Trotz intensiver Forschung ist aber noch wenig über die Entstehungsgeschichte der Viren bekannt – auch weil es an entsprechend historischen Proben mangelt. In einer internationalen Studie unter Federführung der Universität Cambridge haben Forscher nun alte Virenstämme aus Skeletten vom Mittelalter bis in die Bronzezeit analysiert. Ihre Ergebnisse sollen helfen, die Evolution der Viren besser zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln.

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Neue AWI-Studien zeigen, dass Mikroplastikpartikel in Nord- und Ostsee auch von Speisefischen und Meeresschnecken gefressen werden. (Bild: Alfred-Wegener-Institut / Svenja Mintenig, Ivo Int-Veen)
Mikroplastik

Mikroplastikpartikel in Speisefischen und Pflanzenfressern

Mikroplastikpartikel stellen nicht nur für Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden eine Gefahr dar. In zwei neuen Studien zeigen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt, dass die Mikroplastik auch von Meeresschnecken sowie Nord- und Ostseefischen wie Kabeljau und Makrele gefressen werden.

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Biomedizinische Labore müssen sicher, ergonomisch und flexibel sein.  (Bild: Fraunhofer-Gesellschaft)
Diagnostik

Vollautomatisches „Labor der Zukunft“

Biomedizinische Labore müssen sicher, ergonomisch und flexibel sein. Gleichzeitig sollen sie einen hohen Probendurchsatz ermöglichen und alle Arbeitsschritte zuverlässig dokumentieren. Fraunhofer-Forscher arbeiten deshalb am Labor der Zukunft, in dem die Probenbearbeitung vollautomatisch abläuft.

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Bildergalerien

Der geladene Kern eines Riesenatoms wechselwirkt mit benachbarten Atomen, während das Elektron weit entfernt den Kern vor elektrischen Störfeldern schützt. (Celina Brandes)
Rydberg-Orbit

Fast am Nullpunkt angeregt: Elektron extrem weit vom Kern entfernt

Begibt man sich auf eine atomare Ebene, werden die Maßstäbe schnell extrem klein. Aus diesem Grund ist das Experiment, das Stuttgarter Physiker nun durchgeführt haben, sehr außergewöhnlich. Sie regten ein Elektron eines Bose-Einstein-Kondensat per Laser an. Dadurch entfernte sich das Elektron rund fünfzehntausend Mal weiter vom Kern als üblich: auf rund 3,7 Mikrometer. Ihre Experimente können für die Grundlagenforschung im Bereich der Quantenchemie von Bedeutung sein.

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