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„Mikrostrukturierte Durchflussreaktoren ermöglichen alternative Syntheserouten.“ Prof. Dr. Detlev Belder, Institut für Analytische Chemie, Universität Leipzig (Bild: privat, Detlev Belder)
Chemische Mikrolaboratorien

Minilabore ermöglichen neue Einblicke

Miniaturisierung im Labor bringt zahlreiche Vorteile wie Geschwindigkeitsgewinn oder erhöhte Sensitivität. Prof. Dr. Detlev Belder vom Institut für analytische Chemie der Universität Leipzig beschreibt im LP-Exklusivinterview, warum das so ist und gibt einen Ausblick auf zukünftige Technologien und Projekte. Das Gespräch führte LP-Chefredakteur Marc Platthaus

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Abb. 1: Die App Labscope von Zeiss kann am Windows PC oder auf mobilen Endgeräten verwendet werden. (photodesign ag/Zeiss / ©Alex  - stock.adobe.com)
Dokumentation von Mikroskopaufnahmen im Labor

Gut vernetzt immer im Bilde

Häufig ist die mikroskopische Begutachtung von Proben durch die Okulare allein nicht ausreichend, sondern Normen und Vorschriften fordern zudem eine Datenarchivierung und Dokumentation derselben. Das kann schnell aufwändig werden und kostet in jedem Fall Zeit, die z.B. in einem Routinelabor selten zur Verfügung steht. Doch heutzutage kann eine App hier wertvolle Dienste leisten.

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Arbeit im S4-Labor: Entnahme von Virusproben aus dem Cryotank. Die Proben lagern hier gekühlt in flüssigem Stickstoff bei -160°C (Schnartendorf/RKI)
S4-Labor am RKI

Festung für hochansteckende Viren: Berliner Hochsicherheitslabor geht in Betrieb

Hochansteckende lebensbedrohliche Viren wie Ebola oder Lassa sind immer wieder Auslöser verheerender Epidemien. Auch das absichtliche Ausbringen solcher hochpathogenen Viren wird von Experten als ernstzunehmende Gefahr eingestuft. Genau diese Erreger können nun im S4-Labor des Berliner Robert Koch-Instituts sicher diagnostiziert und erforscht werden. Das Hochsicherheitslabor geht hier am 31. Juli 2018 in Betrieb.

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Bildergalerien

Vertrocknetes Sonnenblumenfeld (André Künzelmann, UFZ)
Mitteleuropa

Schlüsselmonat April entscheidet über Dürre im Sommer

Mitteleuropa ist in den zurückliegenden 20 Jahren sechsmal von schweren sommerlichen Hitzewellen und Dürreperioden getroffen worden. Bislang war jedoch unklar, welche Faktoren den Grundstein für diese Extremereignisse legen. Forschende zweier Helmholtz-Zentren haben nun herausgefunden, dass in Mitteleuropa die Temperatur- und Niederschlagsmuster im Monat April maßgeblich darüber entscheiden, ob die Böden im anschließenden Sommer überdurchschnittlich trocken sind oder nicht.

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Baut zur Stärkung der Wirkstoffforschung am Helmholtz Zentrum München das neue Institut für Medizinalchemie (IMC) auf – Prof. Dr. Oliver Plettenburg. (Bild: Helmholtz Zentrum München)
Medizinalchemie

Helmholtz Zentrum München stärkt seine Wirkstoffforschung

Zur weiteren Stärkung seiner Wirkstoffforschung zur Entwicklung der Arzneimittel von morgen gründet das Helmholtz Zentrum München ein neues Institut für Medizinalchemie (IMC). Seit dem 1. März 2016 baut Prof. Dr. Oliver Plettenburg, bisher Wirkstoffexperte bei der französischen Firma Sanofi, dieses Institut auf. Das Helmholtz Zentrum wird das IMC im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit der Leibniz Universität in Hannover betreiben.

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