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Ein Wissenschaftler nimmt eine Wasserprobe.  (Alfred-Wegener-Institut/Stefan Hendricks)
Wechselspiel zwischen Methan, Nordpolarmeer und Eis

Wie entwickelt sich der Methan-Gehalt am Nordpol?

Nicht nur in Industrieregionen wird das Treibhausgas Methan produziert. Auch am Nordpol findet man es, denn Mikroorganismen produzieren es im Grund der flachen Meeresregionen nördlich von Sibirien aus Pflanzenresten. Eingeschlossen in Eisschollen kann das Methan dann große Strekcen durch das Nordpolarmeer transportiert und Monate später in völlig anderen Regionen wieder freigesetzt werden. Wie diese Transporte stattfinden und wie sich die Gehalte ändern, haben jetzt Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts untersucht.

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Fettsäuren-Diät gegen Multiple Sklerose (Bild: iStockphoto/Jan-Otto)
Darm-Hirn-Achse

Fettsäuren-Diät gegen Multiple Sklerose

Fettsäuren in der Nahrung von MS-Modellmäusen verändern die Zusammensetzung von Immunzellen, die an der Entstehung und dem Verlauf der Multiplen Sklerose beteiligt sind. Aktuell sind Wissenschaftler der neurologischen Universitätskliniken in Bochum und Erlangen diesen Zusammenhängen und dem Einfluss der Mikroflora des menschlichen Darms auf die Entstehung der Multiplen Sklerose auf der Spur.

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„Take Good Care of Your Cells“ ist Fokusthema von Eppendorf auf der diesjährigen Biotechnica (Bild: Eppendorf)
Zellkultur

Laborprozesse optimieren

Wie gelingt das richtige Arbeiten mit empfindlichen Zellkulturen? Um die zahlreichen Abläufe, die hierzu nötig sind, hat Eppendorf ein gläsernes Labor auf seinem Messestand aufgebaut, das in geführten Laborrundgängen einen Einblick in die Tätigkeiten gibt.

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Bildergalerien

Neue Adern entstehen nur dann, wenn im Körper ein Blutfluss registriert wird. PIEZO 1 ist der Sensor, der das strömende Blut wahrnimmt.  (gemeinfrei)
Essentielle Reaktion auf Berührungsreize

Überreizt: Wie Zellen sich vor mechanischem Stress und uns vor Krankheit schützen

Die Ionenkanäle PIEZO 1 und PIEZO 2 sind dafür bekannt, dass sie sich auf leichteste Berührungsreize hin öffnen. Nun haben Forscher am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin herausgefunden, dass die Kanäle auch auf Spannungsänderungen reagieren. Diese Spannungsempfindlichkeit scheint eine evolutionär sehr alte Eigenschaft der Kanäle zu sein, die Zellen vor mechanischem Stress schützt. Ist sie verändert, kann dies zu einer Erkrankung führen, von der auch Eisschnellläuferin Claudia Pechstein betroffen ist.

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Prof. Iris-Tatjana Kolassa leitet die Abteilung für Klinische und Biologische Psychologie an der Uni Ulm (Bild: Eberhardt/Uni Ulm)
Depression

Neue biologische Grundlage der Depression entdeckt

Einige Symptome der Depression könnten ihren Ursprung in den „Kraftwerken der Zellen“, den Mitochondrien, haben. Ulmer Forscher haben herausgefunden, dass die Mitochondrien bei depressiven Patienten weniger Energie produzieren. Dieser Energiemangel bedingt womöglich Antriebslosigkeit, Interessenverlust und Konzentrationsschwäche sowie die Schwäche der psychischen Erkrankung. Die Erkenntnisse der Forscher könnten die medikamentöse Therapie von Depressionen verbessern.

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Abb. 1: Man muss nicht zaubern können: Effizientere Ansätze zur Stammkonstruktion sind möglich. (Bild: © lev dolgachov, © rueangwit- stock.adobe.com)
Laborautomation

Wie von Zauberhand: Beschleunigte adaptive Laborevolution mikrobieller Produktionsprozesse

Mikroorganismen als „Produktionsfabriken“ für Wertstoffe sind ein wichtiges Werkzeug für eine nachhaltige Bioökonomie. Doch wie lassen sich die Produktionsstämme möglichst effizient und optimal an die Prozesse anpassen? Ein neuer Ansatz setzt auf miniaturisierte und automatisierte Verfahren, um die adaptive Laborevolution mikrobieller Produktionsprozesse zu beschleunigen.

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