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Mundgeruch? Der Scharfstoff aus Ingwer mindert üblen Atem. (Studio Grand Ouest)
Vielseitige Lebensmittelinhaltsstoffe

Die Schärfe macht's: Wie Ingwer gegen Mundgeruch hilft

Viele Lebensmittelinhaltsstoffe tragen direkt zum typischen Geschmack von Speisen und Getränken bei. Doch offenbar können viele von ihnen über andere, indirekte und noch weitgehend unbekannte biochemische Mechanismen noch weitaus mehr. Der Scharfstoff aus Ingwer beispielsweise kann den lang anhaltenden Nachgeschmack vieler Lebensmittel wie Kaffee und auch Mundgeruch mindern. Zitronensäure lässt Salziges weniger salzig schmecken. Warum dies so ist, haben Forscher nun im Detail untersucht.

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Abb. 1: Der Wassergehalt oder die Restfeuchte ist beispielsweise bei Feldfrüchten ein entscheidender Qualitätsparameter. (© TIMDAVIDCOLLECTION, © djahan - stock.adobe.com; [M]GötzelHorn)
Gewichtige Feuchte

Automatische Feuchtebestimmung per Thermogravimetrie

Der Wassergehalt einer Probe oder aber ihre Trockensubstanz ist in unzähligen Anwendungsfeldern – von der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft bis zur Chemieindustrie – ein entscheidender Analyse- bzw. Qualitätsparameter. Anwenderfreundlichkeit und Effizienz sind bei dieser Routinemethode daher gefragte Kriterien. Lesen Sie, welche Vorteile die Feuchtebestimmung per Thermogravimetrie haben kann.

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Tiefkühlkost: Frostschutzproteine werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Faszinierende Wissenschaft der tiefen Temperaturen

Funktionieren Frostschutzproteine ganz anders als gedacht?

Proteine, die polare Organismen davor schützen, Frostschäden zu erleiden, werden heute schon eingesetzt, um die Qualität tiefgefrorener Lebensmittel zu verbessern. Diese so genannten Frostschutzproteine könnten allerdings anders funktionieren, als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie eines internationales Forscherteams. Die neuen Erkenntnisse könnten die Anwendungsbereiche dieser Frostschutzproteine künftig erweitern.

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Bildergalerien

So könnte unser Sonnensystem bei der Geburt ausgesehen haben: Der junge Stern sendet Strahlung und Materie in Form von Jets aus. Das Hubble-Bild zeigt das Objekt HH 24 in einer Sternentstehungsregion im Orion. (NASA, ESA; D. Padgett (NASA's GSFC), T. Megeath (U. Toledo), B. Reipu)
Meteoriteneinschlüsse analysiert

Die Sonne war ein sehr aktives Baby

Unser Zentralgestirn ist gut 4,5 Milliarden Jahre alt. Abgesehen von zyklischen Schwankungen ist unser Heimatstern heute eher ruhig und spendet verhältnismäßig konstant Licht und Wärme. Zur Zeit ihrer Entstehung sah das anders aus: Wie Forscher der ETH Zürich nun erstmals stichhaltig bewiesen haben, durchlief die Sonne in ihrer Anfangszeit eine sehr strahlungsaktive Phase.

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Dr. Storsberg, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP und Gutachter in Gerichtsverfahren, die Brustimplantate betreffen, untersucht ein Brustimplantat mit austretender Gelfüllung. (© Fraunhofer IAP)
Silikon-Implantate

Tomaten-DNA macht Brustimplantate fälschungssicher

Jahrelang hat ein französisches Unternehmen Brustimplantate aus billigen Industrie-Silikonkomponenten verkauft. Der Skandal, der 2010 erstmals für Schlagzeilen sorgte, beschäftigt bis heute die Gerichte. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das derartigen Betrug verhindert. Künftig können Hersteller Brustimplantate fälschungssicher kennzeichnen – mit Hilfe von verkapselter Tomaten-DNA.

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Springspinne Baheera kiplingi: Jungtier beim Verzehr eines so genannten „Beltian body“ einer Akazie in Akumal, Mexico. Dabei handelt es sich um fett- und proteinreiche Absonderungen auf den Blättern der Akazien. (Bild: Eric J. Scully, Harvard University)
Spinnen

Vegetarische Ernährung bei Spinnen hoch im Kurs

Obwohl traditionell als Jäger von Insekten eingestuft, wird immer deutlicher, dass Spinnen sich vielseitiger ernähren als bisher angenommen. Für manche Arten konnte bereits nachgewiesen werden, dass sie ihren Speiseplan mit Beutetieren wie Fischen, Fröschen oder gar Fledermäusen erweitern. Zoologen der Universität Basel sowie der Brandeis University (USA) und der Cardiff University (GB) zeigen nun: Spinnen essen auch Pflanzen.

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Fluoreszenz-mikroskopische Aufnahme einer „trunk-like structure“, die dem Rumpf eines Mausembryos ähnelt und in einer aufwändigen Zellkultur erzeugt wurde. Sie ist aus embryonalen Stammzellen einer Maus herangewachsen und weist typische Merkmale der frühen Wirbeltierentwicklung auf, wie die Segmentierung des Somiten-Gewebes, der Grundlage von Knochen, Muskeln und Knorpeln (rot), und ein Neuralrohr, aus dem sich später das Rückenmark bilden würde (hellblau). (MPI f. molekulare Genetik/ J. Veenvliet)
3D-Zellkulturtechnik

Mausembryo-Dummys aus der Petrischale

Pharmakologischer Wirkstoffe effektiver untersuchen – und das ohne Tierversuche? In einem neuen Verfahren ist es einem Berliner Forscherteam gelungen, die Embryonalentwicklung von Mäusen in der Petrischale nachzubilden: Aus Stammzellen bilden sich in einem speziellen Gel rumpfähnliche Strukturen, die sogar Anlagen für Nerven-, Knochen-, Knorpel- und Muskelgewebe haben.

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