English China
Kolonie der Sklavenhalter-Ameisenart Temnothorax americanus mit Temnothorax longispinosus Ameisen, die für sie die Brutpflege übernehmen müssen.  (Barbara Feldmeyer)
Betreuung der Brut

Ameisen halten sich Artgenossen als Sklaven

In der Natur geht es oft brutal zu: Es zählt das Gesetz des Stärkeren. So überfallen bestimmte Ameisen ihre Artgenossen, um deren Nachkommen zur Betreuung der eigenen Brut zu nutzen. Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben nun entdeckt, das wahrscheinlich bestimmte Genexpressionen für dieses Verhalten verantwortlich sind.

Weiterlesen
Das Laden von Lithiumakkus ist ein komplexer chemischer Vorgang. Indem man die ablaufenden Prozesse besser versteht, können länger haltende Akkus entwickelt werden. (Symbolbild). (gemeinfrei, Daniel Korpai)
Abscheide-Prozesse an Elektroden verfolgen

Was beim Laden in einer Batterie passiert

Lithium-Akkus sind kompakte Energiespeicher für unterwegs. Doch obwohl sie in nahezu jedem Smartphone verbaut sind, versteht man noch nicht alle Prozesse vollständig, die beim Laden und Entladen ablaufen. Nun hat ein Forscherteam aus Oldenburg ein Verfahren entwickelt, um beim Betrieb der Batterie Veränderungen an der Elektrodenoberfläche zu verfolgen. Mithilfe der so gewonnenen Daten sollen Batterien weiter verbessert werden.

Weiterlesen

Bildergalerien

Mithilfe von Ackerschmalwand-Pflanzen lässt sich der Gentransfer zwischen Bakterien und Pflanzen untersuchen.  (Foto: Universität Bielefeld)
Gentransfer

Gentransfer zwischen Bakterien und Pflanzen

Wissenschaftler aus Köln und Bielefeld haben nachgewiesen, dass Gene aus dem Genom des Agrobakteriums in ein Pflanzengenom via Gentransfer übertragen werden kann, ohne dass die Gene Bestandteil der t-DNA sind. Dieser Prozess könnte im Rahmen der Evolution zum Austausch genetischen Materials zwischen Bakterien und Pflanzen beigetragen haben.

Weiterlesen
Erbgang der familiären Erythrozytose. Die Erkrankung führt zu einer erhöhten Produktion von körpereigenem Erythropoetin (EPO) im Blut. (Universität Basel, Departement Biomedizin)
Erbliche Erythrozytose

Kein Doping: Zu viel EPO im Blut durch raffinierte vererbte Mutation

EPO ist vor allem durch zahlreiche Doping-Fälle im Profisport bekannt. Der an der Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) beteiligte Wachstumsfaktor wird für illegale Anwendungen im Doping aber auch als legales Therapeutikum biotechnologisch hergestellt. Hingegen bildet der Körper mancher Menschen selbst zu viel körpereigenes Erythropoetin, wodurch die Anzahl roter Blutkörperchen in ihrem Blut krankhaft ansteigt. Als Ursache für eine erbliche Form dieser als Erythrozytose bezeichneten Erkrankung, konnten Forscher jetzt eine raffinierte Genmutation ausmachen.

Weiterlesen