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Abb. 1 Misst das Zetapotenzial an Oberflächen: Das Surpass-System von Anton Paar mit integrierter Titrationseinheit; Fasermesszelle (links) und Klammermesszelle mit Siliziumwafer als Probe (rechts). (Archiv: Vogel Business Media)
Oberflächenchemie

Zetapotenzial als Indikator für Oberflächeneigenschaften

Egal ob in der Technik, Biologie oder in der Medizin – wer neue Materialien erfolgreich entwickeln will, muss deren Oberflächeneigenschaften genau kennen. Die Oberflächenchemie entscheidet häufig, ob sich ein Produkt für die Anwendung eignet. Durch entsprechende Behandlung kann sie gezielt an ihre Anforderungen angepasst werden. Jedoch steht für die Entwicklung immer weniger Zeit zur Verfügung. Dies erfordert eine aussagekräftige und rasche Analyse der Festkörperoberfläche unter möglichst realen Bedingungen. Hier hilft die Analyse des Zetapotenzials.

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Abb. 1 Dreieckige MoS2-Nanoplättchen mit schwefelreichem Rand bei größeren Plättchen (links) und schwefelärmerem Rand bei kleineren Plättchen (rechts). (Archiv: Vogel Business Media)
Katalysator

Molybdänsulfid – Schmierstoff gegen schwefelhaltige Autoabgase

Molybdändisulfid ist nicht nur ein bekannter und häufig eingesetzter Schmierstoff, sondern auch ein sehr aktiver und zugleich selektiver Katalysator für die Umsetzung verschiedenartiger organischer Moleküle. Ein Beispiel ist ein neues auf Molybdändisulfid basierendes Katalysatorsystem, mit dem sich Treibstoffe vor der Verbrennung entschwefeln lassen. Dies verspricht gerade für den Schutz der Atmosphäre vor Schwefelverbindungen aus Autoabgasen einen erfolgversprechenden Ansatz. Die Wirkungsweise dieses Systems konnte von Forschern aus Dänemark, Israel und Deutschland mit experimentellen und theoretischen Methoden quantifiziert und als Basis für weitere Verbesserungen erschlossen werden.

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Das Genom des Hartweizen – Hauptbestandteil klassischer Pastasorten –  ist nun veröffentlicht (Symbolbild). (gemeinfrei)
Forscher kartieren Erbgut des „Pasta-Weizens“

Das Spaghetti-Genom

Etwa acht Kilogramm Nudeln isst der Durchschnittsdeutsche pro Jahr. In Italien sind es sogar rund 25 Kilogramm. Ein internationales Forscherteam hat die Pasta-Hauptzutat genetisch genau untersucht und nun das vollständige Genom des Hartweizens veröffentlicht. Das soll dabei helfen, die Pflanze durch gezielte Züchtung weiter zu optimieren.

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Bildergalerien

Elektronenmikroskopische Aufnahme einer Grünalge (Chlorophyta), digital eingefärbt. (Dartmouth Electron Microscope Facility, Elizabeth Smith, Louisa Howard, Erin Dymek)
Mischen im Mikrokosmos

Rührend: Schwimmende Algen im Wasser

Flüssigkeiten in einem Kessel oder Becherglas kann man leicht durch Rühren mischen. Wenn die Flüssigkeitsmengen jedoch sehr klein werden, wie bei Lab-on-a-Chip-Systemen, gelten plötzlich andere Strömungsgesetze. Forscher der Universität des Saarlandes haben nun untersucht, wie winzige Algen beim Schwimmen im Meer für Durchmischung sorgen. Die Erkenntnisse könnten helfen, effiziente Rührer im Mikromaßstab zu entwickeln.

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Normalerweise besitzen die Asiatischen Lauholzbockkäfer in Europa weisse Flecken. (Doris Hölling (WSL))
Asiatischer Laubholzbockkäfer

Schweizer Fachleute bekämpfen gefährlichen Laubbaumschädling

In acht europäischen Ländern wurde der für viele Laubbäume gefährliche Asiatische Laubholzbockkäfer bisher nachgewiesen. Erstmals in Europa gelang es nun in der Stadt Winterthur (Schweiz), einen so großen Käferbefall bereits nach vier Jahren zu tilgen, andernorts dauerte dies bisher mehr als zehn Jahre. Das Erfolgsrezept: konsequente Käferbekämpfung, gut koordinierte Kontrollmaßnahmen und aktive Information an die Bevölkerung, wie eine ALB-Spezialistin der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL nun in einem Beitrag berichtet.

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