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Ein Tabakschwärmer (Manduca sexta) trinkt Nektar aus einer Blüte der Tabakart Nicotiana alata.  (Bild: Anna Schroll; www.annaschroll.de)
Bestäubende Insekten

Das stinkt: Weniger Blütenbestäubung durch Luftverschmutzung?

Luftverschmutzung und Klimaveränderungen haben weitreichende Folgen für unser Ökosystem – so offenbar auch für die essentielle Bestäubung von Blühpflanzen. Wie Forscher in einer aktuellen Studie zeigen, finden Tabakschwärmer Blütenduft bei hohen Ozonwerten wenig anziehend, können aber lernen, dass auch Blüten mit durch Ozon verändertem Duft Nektar als Belohnung bieten. Ein Entwarnung ist letzteres dennoch nicht.

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Künstlerische Darstellung einer neuen Methode der Krebstherapie: Durch die Bedingungen in einer Krebszelle können sich Moleküle – hier hellgrün gezeichnet – zu langen Haaren zusammenfügen. Diese stoppen dann die Umwandlung von Sauerstoff in Energie, welche die Zelle zum Wachstum benötigt. Die Folge: Die Krebszelle stirbt ab. (Bild: MPI-P)
Ansatz für Krebstherapie

Krebszellen den Sauerstoff abdrehen

Auch Zellen müssen atmen – sie brauchen Sauerstoff, um ihre biochemischen Kraftwerke am Laufen zu halten. Krebszellen machen da keine Ausnahme. Ein neuer potenzieller Wirkstoff könnte dies nutzen, um verschiedenste Krebsarten zu besiegen: die Wirkstoffmoleküle ließen im Laborversuch sogar Zellen aus bisher unbehandelbarem metastasierendem Krebs „ersticken“.

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Bildergalerien

Das Hydrogel-Kompositmaterial des Sensorpflasters entstand während der Dissertation von Alexandre Anthis unter der Leitung von Inge Herrmann an der Empa und der ETH Zürich.  (Bild: Empa)
Pflaster mit Sensorfunktion

Der Spion im Bauch

Damit Wunden nach einer Operation im Bauchraum dicht verschlossen bleiben, haben Forscher der Empa und der ETH Zürich ein Pflaster mit Sensorfunktion entwickelt. Das Polymerpflaster warnt, bevor gefährliche Lecks an Nähten im Magen-Darm-Trakt entstehen und schließt die Stellen eigenständig. Ein neues Material ermöglicht nun eine schnelle, einfache und nicht-invasive Leck-Diagnose.

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Dr. Mario Lebrato, Erstautor der Studie, nimmt Proben des Meerwassers auf einer Expedition von Menorca nach Sardinien.  (Bild: Mario Lebrato)
Ozeanische Elementverhältnisse

Die Geschichte der Meerwasser-Zusammensetzung neu schreiben

Das Verhältnis von Elementen wie Magnesium, Kalzium oder Strontium im Meerwasser zueinander ist eine wichtige Grundlage für die Rekonstruktion vergangener ozeanischer Prozesse. Bisher ging man davon aus, dass diese Verhältnisse über sehr lange Zeit und großräumig konstant sind. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass wichtige Elementverhältnisse im heutigen Ozean deutlich variabler sind als bisher angenommen. Diese Erkenntnis wirft auch Fragen zur Rekonstruktion der Ozeangeschichte auf.

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