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Anzucht der Essigfliegen im Labor für vergleichende Untersuchungen. (Anna Schroll / MPI für chemische Ökologie)
Warum in Drosophila zwei Sinne umgekehrt korrelieren

Evolution in Grenzen: Wer gut riecht, sieht schlechter

Das Sehen und das Riechen gehört zu den wesentlichen Sinneswahrnehmungen der meisten Tiere. Daher sind diese beiden Sinne gut untersucht – und dennoch für Überraschungen gut: Denn Essigfliegen der Gattung Drosophila müssen sich entweder für einen ausgeprägten Geruchs- oder Sehsinn „entscheiden“. Beides gleichzeitig geht nicht. Das haben Max-Planck-Forscher nun herausgefunden und sie beschreiben in einer aktuellen Studie, welches besondere evolutionäre Konzept diesem Phänomen zugrunde liegt.

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Bildergalerien

Aufzuchtröhrchen für Fruchtfliegen: Die Lipidklassen in der Nahrung entscheiden, ob in den Tieren der Insulinspiegel hoch- oder runtergefahren wird. (Bild: MPI f. molekulare Zellbiologie und Genetik)
Insulin

Fette regulieren den Insulinhaushalt

Insulin reagiert auf das, was wir essen: Gerade bei Nahrung mit viel Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel an, woraufhin mehr Insulin ausgeschüttet wird. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik haben nun Lipidmoleküle untersucht, die in Fruchtfliegen wichtige Informationen über die Zusammensetzung der aufgenommenen Nahrung an das Gehirn senden.

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