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Im Labor leben die Fruchtfliegen in kleinen Glasgefäßen. (Bild: Michael Bernkopf/Vetmeduni Vienna)
Genexpression

Genetischer Komfort liegt bei 18 Grad Celsius

Das Erscheinungsbild von Organismen wird durch das Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Genetik geprägt. Populationsgenetiker an der Vetmeduni Vienna zeigen in einer aktuellen Studie, dass sich Fruchtfliegen bei einer bestimmten Temperatur in einer Art genetischer Komfortzone befinden. Dieser auch beim Menschen beschriebene Effekt der Kanalisierung, bei dem sich ein Organismus trotz Störungen stabil weiterentwickelt, macht Lebewesen robust gegenüber genetischem und Umwelt-Stress.

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Bildergalerien

Im „Lab of the future“ können 48 Experimente gleichzeitig durchgeführt werden. (Ausschnitt) (© TU Berlin/PR/Felix Noak)
Bioverfahrenstechnik

48 Experimente gleichzeitig – Wie ein „Labor der Zukunft“ bereits heute arbeitet

Im „Lab of the future“ am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik der TU Berlin sollen Entwicklungszeiten zur Herstellung von Medikamenten und anderen biologischen Produkten drastisch verkürzt und Kosten extrem gesenkt werden. Möglich wird das durch die vollständige Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse. Ein spezieller Roboter enthält z.B. ein Minibioreaktorsytem mit 48 Kulturgefäßen für die hochgradige Parallelisierung von Experimenten.

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Mikroskopische Aufnahme einer Hohlkernfaser (Bild: MPL)
Lichtwellenleiter

Hohle Glasfasern für UV-Licht

Forscher des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen und des QUEST-Instituts in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben eine neue Sorte von Glasfasern mit einem hohlen Kern erprobt und festgestellt: Diese Fasern leiten UV-Laserlicht zerstörungsfrei und mit akzeptablen Verlusten. Diese neuen Lichtwellenleiter sollen Präzisionsuntersuchungen in Physik, Chemie und Umweltwissenschaften verbessern.

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