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Sonderschau Smartlab zeigt Lösungen

Zukunft der Labor-Workflows

| Redakteur: Marc Platthaus

Im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 macht sich auch das Labor auf den Weg in die Zukunft, im Bild Smartlab-Sonderausstellung auf der Labvolution 2015.
Im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 macht sich auch das Labor auf den Weg in die Zukunft, im Bild Smartlab-Sonderausstellung auf der Labvolution 2015. (Bild: Deutsche Messe)

Laboratorien sind hoch spezialiserte Einheiten, die sich in Einrichtung und Ausstattung extrem unterscheiden. Gibt es hier ähnliche Ansätze wie bei Fragestellungen zu Industrie 4.0, quasi das Labor 4.0? Die Sonderschau Smartlab auf der Labvolution im Mai in Hannover will Fragen zum Labor der Zukunft beantworten.

Hannover – Das Labor 4.0 verspricht Robotiksysteme und Automation, vollständige Digitalisierung, eine flexible modulare Arbeitsumgebung, intelligente Materialien, funktionale Oberflächen. Alles ist möglich, aber wer braucht was? Fragen rund um Automation und Robotiksysteme, Laboraufbau oder Labor-IT müssen wohlüberlegt gestellt werden. Dazu bietet sich auf der Labvolution mit dem Life-Sciences-Event Biotechnica vom 16. bis 18. Mai 2017 in Hannover die Gelegenheit. Die Labvolution ist die europäische Fachmesse für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows. Highlight der Veranstaltung ist das Smartlab. Die Sonderschau zum intelligenten Zukunftslabor zeigt, wie Labore künftig denken und kommunizieren lernen.

Die zunehmende Komplexität der Laborprozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Zunahme regulatorischer Anforderungen fordern eine Neustrukturierung der Arbeitsweise im Labor. Das gilt prinzipiell für jedes Labor. Jedoch ist nicht jedes Labor gleich. In einem Überblick ist hier erläutert, was Labor 4.0 für ein diagnostisches Routinelabor, für ein Forschungs- und Entwicklungslabor und für ein Produktionslabor heißen kann.

Was heißt Labor 4.0 für ein Routinelabor?

Im Routinelabor müssen Proben schnell, exakt, jederzeit nachvollziehbar, nach zertifizierten Qualitätskriterien und festgelegten Standards abgearbeitet werden. Das sind hohe Anforderungen, die mithilfe der Digitalisierung und Automation vereinfacht werden können. Das fängt beim automatisierten Loggen des Probeneingangs an und endet bei der Ausgabe der Prüfberichte und Zertifikate. Die Vernetzung aller Geräte und eine spezielle Software erlauben im Idealfall die gesamte Abwicklung bis hin zum Eingang in die Buchhaltung.

In der Bildergalerie finden Sie Impressionen der Sonderschau Smartlab auf der Labvolution 2015.

Funktionale Oberflächen mit integrierten Geräten, wie Waage, Rührer, Heiz- und Kühlplatten, bieten eine ideal nutzbare Arbeitsfläche. Das Ansetzen einer Lösung wird über ein digitales Protokoll angeleitet, kontrolliert, dokumentiert und die Daten direkt im Laborbuch und QM gespeichert.

Der größte Zeitfaktor im Labor ist die manuelle Arbeit. Hierbei entstehen auch die meisten Ungenauigkeiten. Robotiksysteme und Automaten eignen sich am besten für planmäßiges Screening und gewährleisten eine sehr hohe Reproduzierbarkeit. Der Fokus auf die Automatisierung sollte jedoch hier derselbe sein wie in der Industrie: Nur Serienprodukte lohnen sich wirklich.

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