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Zertifiziertes Referenzmaterial Abschätzung der Nachweisgrenze von Spektrofluorometern

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Traditionell wird die Leistung von Spektrofluorometern unter Verwendung stark verdünnter Lösungen bekannter Fluorophore, wie Chininsulfat oder Rhodamin getestet, um spektrale Responsefaktoren zu bestimmen. Bei Verwendung eines Hochleistungsinstruments ist dies nicht praktikabel, da die Konzentrationen bei bzw. in der Nähe der Nachweisgrenze so gering sind, dass die Probenvorbereitung schwierig und fehleranfällig wird, und es besteht eine reale Gefahr von Kontamination.

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Das Referenzmaterial besteht aus einer heißversiegelten 10 mm UV-Quarz Fluoreszenz-Küvette, gefüllt mit suprareinem Wasser.
Das Referenzmaterial besteht aus einer heißversiegelten 10 mm UV-Quarz Fluoreszenz-Küvette, gefüllt mit suprareinem Wasser.
(Bild:Starna Scientific)

Ein neues zertifiziertes Referenzmaterial von Starna Scientific bietet eine elegante Möglichkeit zur Abschätzung der endgültigen Empfindlichkeit von Hochleistungs-Spektrofluorometern. Es verwendet die Raman-Streuung, angeregt von suprareinem Wasser, um die Fluoreszenz einer sehr niedrigen Fluorophorkonzentration zu simulieren. Durch UV oder sichtbare Strahlung angeregt, emittiert Wasser einen um 10 nm verschoben Raman-Peak, sodass die Raman-Peaks leicht identifiziert werden können. Da nur sehr wenige Photonen in der Raman-Streuung betroffen sind, sind die Signalpegel sehr niedrig, im Vergleich zu denen, die von sehr niedrigen Analyt-Konzentrationen in normalen Fluoreszenzmessungen produziert werden. Die Intensität und das Signal/Rausch-Verhältnis des Raman-Signals stellen eine ausgezeichnete Anzeige der ultimativen Nachweisgrenze des Spektrofluorometers dar. Das Referenzmaterial besteht aus einer heißversiegelten 10-mm-UV-Quarz-Fluoreszenz-Küvette, gefüllt mit suprareinem Wasser und wird zusammen mit einem Validierungszertifikat geliefert.

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