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Speziesanalytik per LC-ICPMS Arsen im Reishäubchen – Wie toxisch sind Schwermetalle in Lebensmitteln?

| Autor/ Redakteur: Dr. Konstantin Kartaschew* / Dr. Ilka Ottleben

Mit Schwermetallen kontaminierte Nahrung und Wasser gefährden Mensch und Tier. Dabei sind Elemente wie Chrom, Quecksilber oder auch Arsen im prominenten Beispiel Reis abhängig von ihrem Oxidationszustand unterschiedlich toxisch. Die Speziesanalytik ist hier eine kraftvolle Methode zur einwandfreien Identifikation des jeweiligen Zustands.

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Abb. 1: Reis ist in der Lage, bis zu zehnmal mehr Arsen aufzunehmen als andere Getreide-Sorten.
Abb. 1: Reis ist in der Lage, bis zu zehnmal mehr Arsen aufzunehmen als andere Getreide-Sorten.
(Bild: ©T-3 - stock.adobe.com)

Die Gefahr der Belastung von Lebensmitteln und Trinkwasser mit Schwermetallen ist allgegenwärtig und erfordert ständige Kontrollen. Auch wenn eine Vielzahl unterschiedlicher Metalle in wichtigen körpereigenen Prozessen beteiligt sind, kann eine übermäßige Aufnahme derselben Elemente gesundheitsschädlich sein oder gar zu diversen Krebsarten führen.

Zum Schutz der Bevölkerung werden die Höchstgehalte bestimmter Schwermetalle in der EU-Verordnung Nr. 1881/2006 festgelegt [1]. Im Juni 2015 erfolgte mit der Verordnung 2015/1006 eine Anpassung der Arsen-Grenzwerte in Reis [2] (s. auch LP-Tipp). So werden seit 2018 alle EU-Mitgliedsstaaten aufgefordert, neue Höchstwerte für anorganisches Arsen in Reis-Produkten festzulegen.