Suchen

Zellkultur Automatisierte Zellkulturen werden durch neue Technologie bezahlbar

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Firmen zum Thema

Forschern des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, Zellen wesentlich einfacher und kostengünstiger als bislang zu produzieren. (Bildquelle: vitaris.com)
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, Zellen wesentlich einfacher und kostengünstiger als bislang zu produzieren. (Bildquelle: vitaris.com)

Zellkulturen sind für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung von ebenso essenzieller Bedeutung, wie für die Herstellung von biotechnischen Produkten, etwa von Impfstoffen oder komplexen Proteinen. Obwohl Zellen häufig in großer Zahl benötigt werden, wird deren Vermehrung bis heute überwiegend manuell betrieben. Grund dafür ist, dass automatisierte Verfahren bislang sehr aufwändig und mit aufzuwendenden Beträgen ab ca. 150 000 Euro vor allem kostenintensiv sind. Forschern des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, Zellen wesentlich einfacher und kostengünstiger – bereits ab etwa 25 000 Euro – zu produzieren. Im Juni gründeten die Ingenieure mit Beteiligung der Fraunhofer-Gesellschaft unter Regie von Fraunhofer Venture das Unternehmen Innocyte zur Vermarktung der patentierten Technologie. Das Basisprodukt Split.It kommt im Sommer 2012 auf den Markt. Durch die automatisierte Zellproduktion sinkt die Gefahr von Verunreinigungen und Fehlern, die mit der manuellen Bearbeitung einhergeht.

(ID:29222970)