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Pharmabranche

Big Pharma vor Fusions- und Übernahmewelle

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Bereits in den vergangenen Jahren haben die Pharmakonzerne mit massiven Kostensenkungsprogrammen reagiert, konnten bislang den Gewinnrückgang aber nicht stoppen. Die operative Gewinnmarge der Top 10 Unternehmen sank im Jahresvergleich von 25,5 auf 24,5 % – die kleineren Wettbewerber konnten ihre Marge hingegen fast konstant halten – bei 25,1 % (Vorjahr: 25,2 %).

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Big-Pharma spart bei Forschungskosten

Ausdruck der Sparbemühungen der Pharmaunternehmen sind auch stagnierende Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E). Die größten 10 Pharmakonzerne der Welt reduzierten 2013 ihre F&E-Ausgaben leicht um 0,6 % - bei den kleineren Konzernen, die im Umsatzranking die Plätze 11 bis 20 belegen, stiegen die F&E-Investitionen hingegen kräftig an: um 10,2 %. Damit setzt sich der Trend aus 2012 fort, als die Top-10-Konzerne ihre Ausgaben nur um 0,1 % erhöhten, während die F&E-Ausgaben ihrer kleineren Wettbewerber um 8,9 % stiegen.

Ausschlaggebend für den Umsatzrückgang der Pharma-Konzerne sind allerdings nicht rückläufige Blockbuster-Einnahmen: Die Umsätze mit Blockbuster-Präparaten stiegen um 0,2 % auf knapp 194 Milliarden Euro – nachdem sie im Vorjahr noch um 1,8 % gesunken waren.

Kleine Pharma-Konzerne profitieren

Profitieren konnten allerdings vor allem kleinere Pharma-Konzerne, deren Blockbuster-Umsatz um 1,8 % zulegte, während die Top-10-Unternehmen einen Rückgang um 0,5 % verzeichneten.

„Blockbuster-Medikamente werden auch in Zukunft große Bedeutung für die Pharma-Konzerne haben“, stellt Stürz fest. Ihr Anteil am gesamten Pharmaumsatz der größten 20 Pharma-Unternehmen der Welt stieg binnen Jahresfrist minimal von 57,0 auf von 57,1 %.

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