Digitalis (LD50 von 0,45/0,25 für Digitoxin bzw. Digoxin bei Katzen und intravenöser Verabreichung): Der bunt blühende Fingerhut enthält die Glykoside Digitoxin und Digoxin. In geeigneter Dosis beeinflussen sie den Herzmuskel positiv und regulierend. Ein Zuviel davon – ob als Medikament oder durch den Verzehr von Pflanzenteilen – führt jedoch schlimmstenfalls zum Herzstillstand, falls die natürliche Ausstoßungsreaktion per Vomitation nicht ausreicht. Ähnliche Gifte finden sich auch in Maiglöckchen, Oleander und anderen Zierpflanzen. (H. Zell) 4/9 Zurück zum Artikel