Nukleinsäure-Aufreinigung zur GVO-Analytik Gentechnik in Lebensmitteln nachweisen – kein Problem bei guter Probenvorbereitung
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Gentechnisch veränderte Lebensmittel können die Ernten der Zukunft sichern, aber auch Verbraucher verunsichern. Daher muss klar ersichtlich sein, welche Produkte gentechnisch veränderte Organismen enthalten, so genannte GVOs. Um veränderte DNA nachzuweisen, braucht es zunächst einige Aufreinigungsschritte. Wie das zuverlässig gelingt, skizziert dieser Beitrag.
Die präzise Analytik gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Lebensmitteln beruht auf dem Nachweis spezifischer DNA-Sequenzen. Die Basis für alle molekularbiologischen Nachweismethoden ist daher eine hochwertige und reine Nukleinsäure-Extraktion. Wie gut die Nukleinsäuren – meist die DNA – aufgereinigt werden, entscheidet über die Sensitivität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der gesamten GVO-Analyse.
Warum die Nukleinsäure-Aufreinigung in der GVO-Analytik wichtig ist
Lebensmittel sind komplexe Matrices die neben der DNA viele potenzielle Hemmstoffe für die Analytik enthalten, beispielsweise Proteine, Polysaccharide, Fette oder Phenolverbindungen. Diese Substanzen beeinträchtigen die nachfolgenden PCR- oder Sequenzierungsverfahren mitunter stark, weil sie Enzyme hemmen oder die DNA-Degradation fördern.
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