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Düngemittel

Innovative Wirkstoffe bei Düngemitteln auf dem Vormarsch

| Autor / Redakteur: Birgit Zöllner* / Marc Platthaus

(Bild: © travelguide - Fotolia.com)

Um die Übernitrifikation der Böden durch Stickstoffdünger zu vermeiden, werden in modernen Düngemitteln so genannte Ureaseinhibitoren eingesetzt. Um diese phosphorhaltigen Verbindungen analysieren zu können, wird in der Regel die HPLC eingesetzt. Ein Überblick über die aktuellen Normen.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten führender Düngemittelproduzenten waren in den letzten Jahren verstärkt darauf ausgerichtet, Strategien zur Verbesserung der Stickstoffdüngerausnutzung und Minimierung des Verlustpotenzials von Stickstoffdüngern durch neue Wirkstoffe zu entwickeln. Insbesondere handelt es sich bei diesen Wirkstoffen um hoch effiziente Nitrifikations- und Ureaseinhibitoren für mineralische und organische Dünger, die zu einer gezielten Wirkstofffreisetzung im Boden sorgen. Düngemittelhersteller haben in den letzten Jahren zahlreiche neue Produkte entwickelt, die Nitrifikations- und Ureaseinhibitoren enthalten und die als EU-Düngemittel europaweit gehandelt werden.

Wer bestimmt die Normen für die Düngemittelkontrolle?

Die Vermarktung und Kontrolle von Düngemitteln innerhalb der Europäischen Gemeinschaft unterliegt den Festlegungen der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 über Düngemittel [1]. Diese legt technische Kriterien, spezifische Merkmale sowie Vorschriften für amtliche Kontrollen fest. Die Mitgliedsstaaten benennen der Europäischen Kommission die entsprechenden Laboratorien, die befähigt und berechtigt sind, die zur Überprüfung der Übereinstimmung von EG-Düngemitteln mit den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen.

Die Kompetenz solcher Laboratorien ist durch entsprechende Akkreditierung nachzuweisen. Gleichzeitig müssen die Mitgliedsstaaten sicherstellen, dass Probenahme und Analyse bei amtlichen Kontrollen von EG-Düngemitteln nach harmonisierten Untersuchungsverfahren erfolgen, die in europäischen Normen festgelegt sind. Deshalb beantragten mehrere Hersteller beim Europäischen Komitee für Normung CEN die Erarbeitung der entsprechenden Normen.

Im Rahmen des Mandats M/418, das dem CEN von der Europäischen Kommission und der EFTA erteilt wurde, erfolgte die Bearbeitung der Norm-Projekte durch das CEN/TC 260 „Düngemittel und Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel“, dessen Sekretariat vom DIN geführt wird.

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