English China

Laborplanung

Labore für den Wandel geplant

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Innerhalb dieses Spielfeldes kann sich der Planer durch Interpretation und Auslegung der Gesetze und Richtlinien frei bewegen und so Lösungen finden, die trotz der engen Vorgaben innovativ sind. Der Ansporn und die Herausforderung für den Planer liegen genau darin, diesen vorgegeben Rahmen für jedes neue und in seiner Art einzigartige Projekt für innovative Lösungen so weit wie möglich zu nutzen.

Schnittstellen meistern

Neben den oben genannten Einflussfaktoren gibt es vielfältige Schnittstellen zwischen den einzelnen Beteiligten (Bauherr, Nutzer, Behörde, Architekt, TGA, Fachplaner, Brandschutz u.s.w.), die zu berücksichtigen und zu koordinieren sind (Abb. 2). Dies ist eine gleichermassen knifflige wie auch intensive Aufgabe, die mit Fingerspitzengefühl und den richtigen Tools beherrschbar wird.

Der Architekt für die Laborplanung ist dabei der „Jongleur“, der das Für und Wider sämtlicher Faktoren abwägt, um ein auf den Nutzer massgeschneidertes Layout zu entwerfen. Denn Einflussfaktor Nummer eins ist natürlich der Kundenwunsch.

Ideal: Alles aus einer Hand

Um rasche Ergebnisse für die Planung zu erhalten, empfiehlt es sich parallel zu arbeiten. Unter der Leitung des Architekten für die Laborplanung wird das Planungsteam aufgeteilt und beginnt, die Grundlagenermittlung für die einzelnen Bereiche unabhängig voneinander zu erarbeiten. Zwischen den Planern ist ein regelmässiger Austausch unabdingbar, bei dem die erarbeiteten Grundlagen und mögliche Konzepte vorgestellt werden.

Ein intensiver Austausch führt bereits nach kurzer Zeit zum bestmöglichen Ergebnis für den Kunden. Als Resultat dieser Planungsphase entsteht ein Konzept, welches das Beste aus allen Bereichen vereinigt und als Grundlage für die weitere Planung dient. Vorteilhaft ist hierbei auch, dass der Kunde die Planung aus einer Hand erhält und nur einen Ansprechpartner hat.

Setzen Sie auf Erfahrung

Die Praxis zeigt, dass Labore vor allem in der Forschung im Turnus von zwei bis drei Jahren oft innerhalb kürzester Zeit neu geplant und genutzt werden. Die rasanten Fortschritte der Technik sowie häufige Änderungen bei der Zusammensetzung der Nutzer fordern flexible und wandelbare Labore, die schnell für die neuen Arbeiten zur Verfügung stehen.

Diese Flexibilität kann in bestehenden Labors bis zu einem hohen Grad erreicht werden. Trotzdem wird immer ein geringer Teil an Umbaumassnahmen, insbesondere im Bereich der Medienversorgung, notwendig sein, um die Laborsituation an die neuen Bedürfnisse anzupassen. Überlassen Sie hierbei nichts dem Zufall und legen Sie Ihr Labor die Hände erfahrener Laborplaner und Architekten wie den Chemgineering Technology Designern. Wir beraten Sie gern.

* * Der Autor ist Architekt und Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung (EIPOS), Chemgineering - The Technology Designers. E-Mail-Kontakt: antonio.condemi@chemgineering.com

(ID:33332450)