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Unternehmerreise USA Markteintritt in die USA leicht und schnell gemacht

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte LP-Chefredakteur Marc Platthaus / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Wie schaffen Mittelständler den Weg in den US-Markt? Wie starten sie erfolgreich ihr Geschäft? Wie bauen sie es aus? Wie haben es andere gemacht?Antworten von zwei Machern des Programmes „Erfolg in den USA – die Rezepte der Besten“: Trevor Hamilton von der IHK Cincinnati und Dr. Dominik Wagemann von Vogel Business Media.

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Cincinnati ist durch seine Lage an der amerikanischen Ostküste leicht von Deutschland aus zu erreichen. Innerhalb einer Lkw-Tagesfahrt um Cincinnati USA sind über 50% aller US-Produktionsstätten sowie US-Konsumenten.
Cincinnati ist durch seine Lage an der amerikanischen Ostküste leicht von Deutschland aus zu erreichen. Innerhalb einer Lkw-Tagesfahrt um Cincinnati USA sind über 50% aller US-Produktionsstätten sowie US-Konsumenten.
(Bild: IHK Cincinnati USA)

LABORPRAXIS: Eine Unternehmerreise in die USA – warum jetzt, und warum von Vogel Business Media?

Dominik Wagemann: Weil die Zeit passt, denn der US-Markt ist im Aufwärtstrend. Bereits seit 2011 legen deutsche Unternehmen in den USA zu. Eine aktuelle IHK-Studie zeigt, dass sie für 2013 sogar ein stärkeres Wachstum für sich erwarten als für den restlichen US-Markt, und sie erweitern ihre Mitarbeiterzahl. Auch das Großklima ist freundlich: zwischen der EU und den USA steht ein Freihandelsabkommen auf der Agenda. Wir sehen – und das beantwortet Ihre zweite Frage – dass die Leserschaft unserer Fachmedien zu den erfolgreichen Branchen in den USA passt. Wir sind überzeugt, mit Symposium und Unternehmerreise unseren Lesern einen großen Mehrwert zu bieten jenseits unserer anderen Verlagsinhalte.

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LABORPRAXIS: Wie sieht dieser Mehrwert konkret aus?

Wagemann: Wir unterscheiden uns durch andere Reisen in vier Facetten. Erstens: Erfolgreiche deutsche Unternehmen in den USA engagieren sich aktiv für die Teilnehmer der Unternehmerreise. Sie öffnen ihre Tore und stehen Rede und Antwort. Die Reiseteilnehmer schöpfen aus einem riesigen Erfahrungsschatz aus deutschen, europäischen und amerikanischen Unternehmen, große und mittlere, junge und etablierte. Auch Procter & Gamble ist z.B. dabei, die Mutter aller Markenunternehmen.

LABORPRAXIS: Worin liegen weitere Mehrwerte?

Wagemann: Ein Unternehmen kann die Nr. 1 in Deutschland sein, aber ein Niemand in den USA. Wie transferieren sie ihre Stärken in die USA, wie interpretieren sie sie? Fachleute teilen praxisbezogen ihre Expertise zu Markt, Marken, Marketing sowie zu Steuern, Recht und Human Resources. Drittens: Unternehmer sprechen mit Unternehmern. Während eines fokussierten Networking-Events bringen wir individuell europäische sowie amerikanische Unternehmer mit den Teilnehmern der Reise zusammen: direkter Businessdialog unter Profis.

LABORPRAXIS: Und viertens?

Trevor Hamilton: Der Eintritt in den US-Markt stellt zwar ähnliche Fragen wie der deutsche Markt, verlangt aber andere Antworten – selbst von Marktführern. Konkret hat das mit einer klaren Strategie zu tun, mit passenden Produkten, deren eindeutiger Positionierung, mit der Standortwahl nahe den Zielgruppen – die USA sind 26-mal größer als Deutschland. Das beeinflusst die Art der Businesskommunikation. Die Standortwahl ist auch wichtig aus Human-Resources-Perspektive. Zieht er Mitarbeiter und Studenten an? Ein neuer Markt ist Chance und zugleich Risiko. Risiken kann man aber durch eigenes Zutun aktiv minimieren.

LABORPRAXIS: Das klingt nach einem langen Prozess.

Hamilton: Ja, aber den wollen wir konzentrieren. Der Mittelstand geht aus finanziellen und strukturellen Gründen den Eintritt in den US-Markt anders an als Großunternehmen. Oftmals zeit- und ressourcenintensiv. Dem wollen wir durch ein fokussiertes, mittelstandsfreundliches Fachprogramm entgegen wirken. Mit Business-Experten sowie erfolgreichen Unternehmen, die ein Gesamtbild rund um einen Markteintritt spiegeln: fundiertes Know-how aus allen wichtigen Disziplinen, eine lange Standorthistorie, Mittelstandsstruktur, B2B oder B2C, Wachstumsunternehmen, Traditions- und Jungunternehmen. Einige Namen sind ZF, Hahn Automation oder Steinert.

LABORPRAXIS: Was bietet der amerikanische Markt?

Hamilton: Er ist der größte Einzelmarkt der Welt, Bevölkerung und Wirtschaft wachsen. Von hier kommen wichtige technologische Impulse, neue Produkt- und Markenentwicklungen, gesellschaftliche wie wirtschaftliche Signale. Beispiel Pharmaindustrie: Sie hat sich in den letzten 20 Jahren von Deutschland bzw. Europa in die USA verlagert. Produkte lassen sich hier schneller kommerzialisieren, die Biotech- und Life-Sciences-Industrien sind neu entstanden. Ein deutscher Mittelständler hat es mal so ausgedrückt: Seit wir hier sind, sehen uns unsere Kunden in einer höheren Spielklasse.

LABORPRAXIS: Was zieht deutsche Unternehmen nach Cincinnati?

Hamilton: Hier ist „all business local“. Mit einer Lkw-Tagesreise erreichen Sie je über 50% der US-Betriebe und der US-Konsumenten. Mehr als 300 europäische Unternehmen sind hier zu Hause und über 100 asiatische. Die Region wächst und ist seit Jahren in den Top-10-Wirtschaftsregionen. Im Mittleren Westen schlägt das ökonomische Herz der USA. Ein Großteil der Einwohner ist deutschstämmig mit einer loyalen Arbeitnehmermentalität.

LABORPRAXIS: Was vermittelt das Auftaktsymposium in Würzburg?

Wagemann: Danach können sich die Unternehmer leichter einschätzen, wo sie stehen – gründungsrechtlich, steuerlich, markt- und markenstrategisch, werblich sowie kommunikativ. Und es legt den Know-how-Grundstein für die Reise.

LABORPRAXIS: Warum die Zusammenarbeit zwischen Vogel Business Media und der Handelskammer Cincinnati?

Hamilton: Die Inhalte, Themen und Leserbranchen der Fachmedien von Vogel Business Media sind ein Abbild der in Cincinnati repräsentierten Industrien, und somit der dortigen deutschen Unternehmen. Deshalb bietet die Unternehmerreise für die Leser einen verlängerten Arm über den Atlantik, sich qualitativ und um-fassend informieren zu können – kürzest möglich, fokussiert und inspirierend.

Vielen Dank meine Herren.

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