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Forum „Innovations & Technology“ Moderne Routineanalytik für den Laboralltag

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Das Forum „Innovations & Technology“ der diesjährigen analytica stellt Weiterentwicklungen in der klassischen instrumentellen Analytik wie Automatisierungskonzepte in der Labortechnik und Hochdurchsatz-Lösungen praxisnah und anhand konkreter Anwendungen vor.

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Das Vortragsprogramm des Forums „Innovations & Technology“ in der Halle A3 gliedert sich am 1. April 2008 in die Themenblöcke Life Science und instrumentelle Analytik. Am zweiten Messetag widmet sich das Forum den beiden Disziplinen Biotechnologie und Lebensmittelanalytik und am 3. April stehen Bioanalytik, Mikro- und Nanotechnologie sowie darauf basierende Anwendungen im Fokus.

Klassische Methoden und neue Technologien

Neben den klassischen Methoden der instrumentellen Analytik wie Spektroskopie und Chromatographie werden auch neue Technologien wie Lab-on-a-Chip-Lösungen, High-Troughput-Screening oder die Mikro- und Nanoanalytik vorgestellt. Die direkte Umsetzung im Laboralltag garantieren praktische Anwendungsbeispiele und Einsatzszenarien mit den neuesten Gerätegenerationen der analytica-Aussteller. So informiert zum Beispiel Dr. Werner Kremer von der Lipofit GmbH über das Leistungsspektrum der NMR-Analytik bei der Untersuchung von Blut und Urin. Mit der Qualitätskontrolle von Biokraftstoffen mittels ICP-OES adressiert Uwe Oppermann von Shimadzu Europe ein derzeit brandaktuelles Thema. Einen Einblick in die Anforderungen an die moderne Rechtsmedizin gibt Birgit Bayer vom Institut für Rechtsmedizin der LMU München.

Routineanalytik im Fokus

Insbesondere in der Routineanalytik dreht sich alles um Leistungssteigerung im Sinne höchster Messpräzision bei gleichzeitiger Verkürzung der Analysezeiten. Dr. Carsten Weiß von Waters beispielsweise beschreibt das Leistungsspektrum und den Geschwindigkeitsgewinn bei der Lebens- und Futtermittelanalytik mittels UPLC-MS/MS. Über die Detektion von Pathogenen, Allergenen und GMOs mit Real-Time-PCR informiert Dr. Matthias Kuhn von der Congen GmbH. Ein neuer Ansatz in der Lebensmittelanalytik sind zudem molekulare Verfahren, wie sie unter anderem von Dr. Ulrich Busch von der LSR AG, der Arbeitsgruppe „Life Sciences Research“ des Verbandes der Diagnostica-Industrie, vorgestellt werden.

Automatisierung im Labor

Im Fokus steht weiterhin die Routineanalytik, die in der Industrie und bei der Qualitätskontrolle zum Einsatz kommt. Die Herausforderungen in der industriellen Analytik etwa skizziert Dr. Wolfgang Preuss von der Henkel KGaA. Ein ständiges Thema ist auch die Automatisierung im Labor wie der Einsatz von Laborrobotik zur Automatisierung der einzelnen Prozessschritte oder Software-Lösungen zur Steuerung und Überwachung der Analysegeräte sowie zur Sammlung und Auswertung der Daten und Ergebnisse. Neue Konzepte zur automatisierten Probenvorbereitung bei der Gas- oder Flüssigkeitschromatographischen Analyse stellt Kay Petersen von Gerstel vor. Einen Einblick in die Anforderungsprofile und Betreibermodelle des Labors von heute und in der Zukunft gibt Dr. Gert Richter von Waldner Laboreinrichtungen.

Das Forum „Innovations & Technology“ wird vom GIT Verlag, Darmstadt durchgeführt.

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