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IKA Works Neubau für weitere Expansion eröffnet

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Schon seit 1985 ist der deutsche Labortechnik-Spezialist IKA in den USA mit einem eigenen Unternehmen tätig. Zum 30-jährigen Jubiläum wurde nun die Erweiterung des Firmensitzes im amerikanischen Wilmington eröffnet.

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Ika eröffnete in Wilmington seine neuen Büro- und Produktionsstätten und feierte gleichzeitig das 30-jährige Bestehen von IKA Works, der amerikanischen Niederlassung.
Ika eröffnete in Wilmington seine neuen Büro- und Produktionsstätten und feierte gleichzeitig das 30-jährige Bestehen von IKA Works, der amerikanischen Niederlassung.
(Bild: IKA)

Staufen i. Breisgau, Wilmington/USA – Im August hatte IKA Works, Inc. in Wilmington doppelten Grund zum Feiern: Der aus Deutschland stammende Hersteller für Laborgeräte-, Analysen- und Maschinenbautechnik feierte sein 30-jähriges Bestehen in den USA und eröffnete offiziell den Neubau neben seinem früheren Domizil im amerikanischen Bundesstaat North Carolina. Zur Einweihung gekommen waren auch Professoren und Führungskräfte, einschließlich des Präsidenten Dr. Jose Sartarelli der University of North Carolina Wilmington, mit der IKA vielfältig kooperiert. Dazu Charlie Mattox, Senior Vice President BB&T Wilmington, sowie zahlreiche Führungskräfte aus dem deutschen IKA-Stammsitz.

Fertigungstiefe in den USA soll sich vergrößern

„The new building is a symbol of the future of IKA”, sagte René Stiegelmann, Inhaber und leitender Geschäftsführer der IKA-Gruppe. Er kündigte an, in Wilmington künftig mehr Bauteile als bislang selbst herstellen zu lassen. „Unabhängigkeit von Lieferanten macht unser Unternehmen stabiler“. Dann schnitt er gemeinsam mit der lokalen Geschäftsführerin Refika Bilgic das Band zum Neubau durch.

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Die IKA-Works-Geschäftsführerin Bilgic führte die Gäste persönlich durch die hellen Räume im langgestreckten Kubus. Böden, Tische, Theken und Vertäfelungen aus edlem Holz korrespondieren mit Stahl, Glas und klassisch-modernem Mobiliar. Im Erdgeschoss befinden sich ein Showroom, ein moderner Servicebereich, eine Cafeteria und großzügige Büros. Im Obergeschoss arbeiten Mitarbeiter in einer halboffenen Bürolandschaft. Weil sich die Geschäfte von IKA, Inc. auf dem amerikanischen Kontinent gut entwickeln, plant Stiegelmann bereits eine Erweiterung des Produktionsbereichs.

1993 wurde der amerikanische IKA-Sitz an die Westküste verlegt

Planung und Ausführung der Bauarbeiten dauerten zwei Jahre und lagen in den Händen lokaler Unternehmen: Architekten waren LS3P, die Baufachleute kamen von der Thomas Construction Group LLC. In großartiger Weise unterstützt wurde das Projekt von Burrows Smith, Entwickler der ökologisch bewusst konzipierten River Bluffs-Siedlung im nahen Castle Hayne.

Die us-amerikanische Niederlassung von IKA hatte ab 1985 ihren Sitz zunächst in Cincinnati. Das Unternehmen wuchs rasch, und 1993 fiel der Entschluss, den Sitz an die Ostküste zu verlegen. Raleigh, Wilmington und Charleston standen zur Wahl. Wilmington machte das Rennen vor allem wegen seiner Lebensqualität und der Nähe zum Research Triangle Park. Das erste gemietete Firmengebäude, in das die IKA-Belegschaft am Thanksgiving-Wochenende 1994 zog, war rund dreimal so groß wie das in Cincinnati.

Und während zuvor fast nur Maschinen hergestellt wurden, wird heute in Wilmington fast die gesamte Palette an Laborgeräten für Rühren, Mischen, Schütteln, Mahlen, Dispergieren und Destillieren, sowie weiteren Anwendungen gefertigt. IKA-Works-Produkte umfassen u.a. Magnetrührer, Rührwerke, Schüttler, Kneter, Dispergiergeräte, Mühlen, Heizbäder, Thermostate, Heizplatten, Bäder und Umwälzthermostate, Kühler, Rotationsverdampfer, Kalorimeter und Laborreaktoren, sowie Drehmoment anzeigende Geräte.

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