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Wasserqualität sichern

Prozess-Trübungsmessung für den niedrigen Messbereich

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Speziell entwickelte Falle eliminiert Luftblasen

Luftblasen haben keine Chance die Messung zu stören, denn der Probenstrom erreicht nach dem Einlass in das Gerät zunächst eine völlig neu konstruierte Luftblasenfalle (pat.pend). Der Deckel dieses Gerätemoduls ist einfach von der Frontseite des Turbidimeters zugänglich und kann beispielsweise zu Reinigungszwecken schnell problemlos entnommen und wieder aufgesetzt werden (s. Abb. 2). Neben dieser mechanischen Eliminierung kann auch eine elektronische Blasenerkennung zur Entfernung der von Feinstblasen typischerweise erzeugten Detektionsignale eingesetzt werden. Hinter der Blasenfalle gelangt das kontinuierlich geförderte Wasser in die eigentliche Messkammer. Dahinter passiert der Probenstrom ein magnetinduktives Element mit dem der kontinuierliche Fluss überwacht wird. Die Probe verlässt das Gerät über einen Ablaufstutzen, der auch eine einfache und saubere Möglichkeit der Probennahme zu Prüfungszwecken (z.B. mit Labor-Trübungsmessgerät) erlaubt.

Die Messeinheit mit Lichtquelle, Detektor und Interface wird auf die Messkammer aufgesetzt und taucht in das Probenwasser ein. Dabei liegt die Detektorlinse unter Wasser und die beheizte Lichtquelle (Infrarot-LED, 860 nm) ist stets oberhalb des ständig anstehenden Wasserspiegels platziert. Diese konstruktiven Gegebenheiten verhindern Messstörungen durch Beschlagen bzw. Kondensation; der Einsatz von Trocknungsmitteln ist nicht erforderlich. Darüber hinaus wurde für die Ausgestaltung der Messkammer und Blasenfalle ein Material gewählt, welches äußerst glatte Oberflächen ermöglicht; Messkammer und Blasenfalle sind zudem frei von „Ecken und Kanten“ was insgesamt die Akkumulation von Ablagerungen und Festsetzung als ungelöste Rückstände effektiv unterbindet.

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Kalibrierung wird sicherer und zuverlässiger

Ohne das Risiko mit Formazin in Kontakt zu kommen, wird die Kalibrierung nun sicherer und zuverlässiger. Die Kalibrierbeutel T-CAL plus enthalten stabilisierte Formazinlösungen mit definierten Trübungswerten. Die Beutel werden ohne Luftbeteiligung werksseitig mit genau auf das PTV 1000 abgestimmtem Messvolumen gefüllt; das Beutelmaterial schützt die Kalibierlösung vor Sauerstoff und UV-Strahlung – beides Bedingungen, die zu einem raschen Abbau von Formazin führen. Zur Kalibrierung wird der Beutel mit Schlauch und Einlass-Schnellkupplung einfach am Turbidimeter angesteckt und der Beutel bis oberhalb des Messaufbaus angehoben. Auf diese Weise kann allein durch den dann anliegenden hydrostatischen Druck die Kalibrationslösung blasenfrei in die Messkammer einfließen. Nach Erreichen eines stabilen Kalibrierwertes fließt die Flüssigkeit nach Absenken des Beutels wieder dorthin zurück. Dieser Vorgang dauert weniger als eine Minute.

Zur Kalibrierung oder Verifizierung sind wegen des geringen Volumens der Messkammer jeweils nur etwa 250 ml Kalibrierlösung erforderlich und die Füllung der Kalibrierbeutel ist entsprechend ausgelegt. Neben der Kalibrierung mit dem Primärstandard Formazin kann jeder beliebige und auf Formazin referenzierbare Trübungsstandard eingesetzt werden. In jedem Fall führt das im Vergleich zu anderen Geräten am Markt sehr geringe, einzusetzende Mess-Volumen beim kontinuierlichen Geräteeinsatz zu einer nachhaltigen Senkung der laufenden Betriebskosten.

Smarte Steuerung macht Controller überflüssig

Ein Novum in der Online-Analytik ist die „smarte Steuerung“ des PTV 1000 über die mobile Anwendungssoftware Aqua LXP. Dadurch entfällt die Investition in den sonst üblichen Controller. Die Steuerungs-App wird für Smartphones und Tablets mit Android- oder iOS-Betriebssystemen bereitgestellt. Diese Überwachungs- und Steuerungslösung erlaubt durch sichere Bluetooth-Technologie zudem die gleichzeitige Kontrolle mehrerer Trübungsmessgeräte mit nur einem Endgerät am Ort. Die Anbindung der Gerätesteuerung über die App kann alternativ auch über vorhandene USB-Ports durchgeführt werden. Für die prozessseitige Übertragung von Messdaten stellt das PTV 1000 neben zwei Ausgängen für 0/4-20 mA optional auch Interfaces für die Datenübertragung mittels Modbus und Profibus zur Verfügung. Die Software verfügt darüber hinaus bereits über umfangreiche und ergänzende Protokollierung, Datentransfer, Trendgraphik und mathematische Bewertungs-Funktionalität.

* Dr. H. Hohmann: Tintometer GmbH, 44287 Dortmund

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