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3 Tipps für eine Zukunft in Balance

So zaubern Sie den Burnout weg

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Umso mehr wir nichts tun können, desto mehr schaffen wir! Ist das nicht ein schönes Paradoxon? Umso mehr wir eine Situation annehmen können, so wie sie ist, desto mehr können wir diese verändern. Bill Gates sagte einmal: “I will always choose a lazy person to do a difficult job. Because he will definitely find an easy way to do it”. Das scheint auch die Aufgabe im Stressmanagement zu sein: Den Punkt zu finden, an dem es leicht geht. Möglich ist das, durch die Achtsamkeit auf das, was einem wichtig ist. Und genau damit wären wir beim Egoismus angelangt.

Egoismus: Handeln im Einklang mit sich selbst

Zunächst ist alles Tun gesteuert davon, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen. Also nicht nur Essen und Schlafen, sondern z. B. auch Effizienz, Harmonie oder Respekt. Auch anderen zu helfen ist ein Grundbedürfnis von uns, ein sehr ausgeprägtes sogar. Und immer, wenn wir etwas tun, das unsere Bedürfnisse erfüllt, erfahren wir Freude und Zufriedenheit.

Eine bessere Burnout-Prävention gibt es nicht. Das Bewusstwerden der schönen Momente im Alltag, ein Lächeln, ein intensiver Austausch oder ein guter Kaffee wirken sich auf unsere Gesundheit, Psyche, ja sogar auf die neuronalen Strukturen aus.

Glückstagebuch: Probieren Sie es: 5 Minuten am Abend den Tag Revue passieren lassen und darauf schauen, was ist – und nicht was nicht ist, das bringt schon nach zwei Wochen messbare Ergebnisse, wie beispielsweise eine Senkung des Blutdrucks und niedrigere Cholesterinwerte. Jeder Gedanke ist biochemische Realität, wie wohl schon Marc Aurel wusste: „Auf die Dauer nimmt die Seele die Farbe unserer Gedanken an“.

Ein kurzer Exkurs zum Thema Stress

Die hormonelle Stressreaktion befähigt uns zum Töten oder Fliehen – ganz so, wie es in der Evolution bisher Sinn gemacht hat. Heutzutage können wir Probleme jedoch kaum noch durch den Einsatz von Muskeln lösen und bräuchten doch vielmehr Ideen, Flexibilität und den Lern-Turbo Glück. Nur leider deaktivieren die Stresshormone die Großhirnrinde und, was zu den psychosomatischen Auswirkungen führt, auch die Thymusdrüse, die für die Immunabwehr zuständig ist.

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