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In Mäusegehirnen haben Forscher einen Signalweg entdeckt, der Übergewicht begünstigt. Die Nervenzellen des Mäusegehirns sid hier grün und das menschliche Protein PRG-1 rot dargestellt. Wenn die Nervenzellen PRG-1 enthalten erscheinen die Zellen in gelb. (Bild: Johannes Vogt)
Übergewicht therapieren

Schaltkreis der Völlerei im Gehirn entdeckt

Krankhaftes Übergewicht zählt zu den verbreitetsten Krankheiten der westlichen Welt. Ein internationales Forscherteam hat nun im Mausmodell einen Signalweg entschlüsselt, der für eine übermäßige Nahrungsaufnahme verantwortlich ist und sich durch bestimmte Botenstoffe gezielt steuern ließe – ein Ansatz für neue Therapien gegen Adipositas.

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Die Mikroskopaufnahme zeigt eine von den Bakterien getötete Amöbe. (Bild: Ruchira Mukherji / Leibniz-HKI)
Chemische Kooperation von Bakterien

Angriffspakt im Mikrobenreich

Getrennt voneinander sind sie ihrem Fressfeind ausgeliefert. Doch wenn sich die beiden Bakterienstämme zusammentun, produzieren sie in Kooperation ein Gift, was die feindlichen Amöben abwehrt. Diese bemerkenswerte Zusammenarbeit haben Forscher der Universität Jena entdeckt. Über solche Bakterien-Allianzen könnten auch neue Herstellungswege für Antibiotika gefunden werden.

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Bildergalerien

Die schwammähnliche Struktur des Chips (in grau) wurde mit Salzkristallen erzeugt. Die roten Mikroorganismen besiedeln sie im Labor innerhalb weniger Tage. (Bild: Institut für Biologische Grenzflächen-1, KIT)
Unbekannte Bakterien finden

Ein Schwamm für mikrobielle Dunkle Materie

Im Küchenschwamm sind Bakterien unerwünscht. Anders in einem Schwamm, den Forscher am Karlsruher Institut für Technologie entwickelt haben: Er ist extra dafür ausgelegt, Bakterien anzulocken und von ihnen besiedelt zu werden. Das soll es Wissenschaftlern erleichtern, Bakterien aus der Umwelt zu sammeln und unbekannte Arten zu entdecken, so genannte mikrobielle dunkle Materie.

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Die Struktur des untersuchten Moleküls (Titan in rot dargestellt, Stickstoff in blau, Kohlenstoff in grau). Der Grundkörper des Moleküls ist hervorgehoben, die Wasserstoffatome zur Vereinfachung hingegen ausgeblendet. (Bild: Rüdiger Beckhaus / Universität Oldenburg)
Molekulare Katalysatoren

Minibatterie für chemische Reaktionen

Die Eigenschaften der Moleküle werden stark von Elektronen bestimmt. Sie ermöglichen Bindungen von Atomen, sind der Schlüssel zu chemischen Reaktionen. Forscher haben nun an einem Modell-Molekül untersucht, wie Elektronen bei einer Katalyse übertragen werden. Das speziell designte Molekül könnte als Prototyp für neue molekulare Katalysatoren dienen, in denen es wie eine Minibatterie seine Elektronen zur Verfügung stellt.

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