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Forscher haben kollektives chemotaktisches Verhalten an künstlichen Gold-Nanokugeln nachgeahmt. (Wiley-VCH)
Künstliche Nanoschwimmer

Haarige Goldpartikel bilden einen Schwarm

Bakterien gehen aktiv auf Nahrungssuche – und bilden dazu manchmal Schwärme aus. Ein chinesisches Forscherteam hat nun Gold-Nanopartikel hergestellt, die sich wie Bakterien spontan zu Schwärmen zusammengeschlossen und gezielt als Kollektiv fortbewegt haben. Mit diesen künstlichen Nanoschwimmern könnte das Schwarmverhalten im Mikrokosmos besser untersucht werden.

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Bildergalerien

Illustration von GRACE-FO (Filmhaus Berlin, GFZ)
Satelliten messen das Schwerefeld der Erde

Klimaforschung aus dem Erdorbit – Teil zwei

Mit höchster Präzision messen zwei NASA-Satelliten Änderungen im Gravitationsfeld der Erde – und lassen darüber Rückschlüsse auf die Folgen des Klimawandels zu. „Grace-FO“ ist bereits die zweite Mission dieser Art, die u.a. Erkenntnisse über die Eisschmelze, den Anstieg des Meeresspiegels oder die Wasservorräte im Boden bringt. Bis voraussichtlich 2023 soll das Satelliten-Duo regelmäßig Daten übermitteln, die ersten Ergebnisse liegen bereits vor.

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Kaliumtransport durch den Selektivitätsfilter eines kaliumselektiven Ionenkanals. Der Kanal (orange) ist nur durchlässig für Kaliumionen (große grüne Kugeln). Wassermoleküle (kleine blaue Kugeln) und andere Ionen wie z.B. Natrium (nicht gezeigt) können den Kanal  nicht passieren. (Barth van Rossum / FMP)
Kontoverse um Kaliumkanäle gelöst

Kommt Kalium „trocken“ durch die Zellmembran?

Die Wände unserer Zellen sind übersät mit Pforten und Kanälen. So gelangen beispielsweise Kaliumionen durch spezielle Membranproteine in die Zelle, wo sie für die Reizweiterleitung und andere Aufgaben benötigt werden. Doch wie genau sie die Kaliumkanäle passieren, wurde lange debattiert. Ob sie Wassermoleküle mitnehmen oder nicht, haben nun Forscher des Berliner Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie untersucht und der Kontroverse offenbar ein Ende gesetzt.

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Eine stachellose Biene der Art Plebeia droryana besucht die Blüten von Euphorbia milii (Christoph Grüter, JGU)
Bienenforschung

Koffeingedopte Bienen? Nicht in Südamerika

Kaffee macht süchtig – und manchmal sogar Bienen gefügig. Zumindest nutzen einige Pflanzen die anregende Wirkung von Koffein, um sich Bienen gefügig zu machen und zu besonders eifriger Bestäubungsarbeit hinreißen zu lassen. Nun haben Forscher untersucht, ob dies auch bei stachellosen Bienen in Ländern mit Jahrhunderte alter Kaffeeanbau-Tradition gelingt.

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