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Lichtabhängige Wasserstoffbildung in einer verschlossenen Grünalgenkultur. Links: Wasserstoffbildung in einer verschlossenen, unter Schwefel-Mangel kultivierten C. reinhardtii-Kultur. Rechts: Unter Nähstoffmangel fließen die in der Photosynthese angeregten Elektronen aus der Wasserspaltung in die H2-Bildung. Der entscheidende Schritt ist die Wechselwirkung zwischen Ferredoxin PetF und der [FeFe]-Hydrogenase HydA1. Sie setzt zwei nacheinander aufgenommene Elektronen mit H+-Ionen zu Wasserstoff um, der aus der Zelle entweicht.  (Bild: Ruhr-Universität Bochum)
Wasserstoff

Wasserstoff aus dem Reagenzglas

Die umweltfreundliche Herstellung ausreichender Mengen Wasserstoffs beschäftigt Forscher seit langem. Als mikroskopisch kleine Fabrik steht dabei die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii im Mittelpunkt, die unter Stress Wasserstoff bilden kann. Bochumer Biologen ist es jetzt gelungen, die dafür verantwortlichen Bestandteile der Alge zu isolieren und die Produktion ins Reagenzglas zu verlegen.

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Bildergalerien

Abgegebene Menge antimikrobiell wirksamer Grundsubstanzen nach Postleitbereich [in Tonnen] in Deutschland 2011 (Bild: BVL)
Antibiotika

Wie viel Antibiotika werden in der Veterinärmedizin eingesetzt?

Für die erstmals im Jahr 2011 erhobenen Daten der an Tierärzte in Deutschland abgegebenen Mengen an Antibiotika liegt nun die abschließende Auswertung vor. Tierärzte erhielten demnach 2011 rund 1700 Tonnen Antibiotika. Eine Erkenntnis des für die Erhebung zuständigen Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): In der Humanmedizin wichtige Antibiotika werden im Veterinärbereich selten eingesetzt.

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„Wir freuen uns, dass unser Standort im Wettbewerb mit mehreren Alternativen den Zuschlag erhalten hat.“, freut sich Thomas Schmid, Sprecher der Geschäftsführung bei Roche Diagnostics. (Bild: Roche)
Standortausbau

Roche investiert über 90 Millionen Euro in Mannheim

Der Roche-Konzern investiert an seinem Standort in Mannheim mehr als 90 Millionen Euro in ein neues Produktionsgebäude für die Immundiagnostik sowie mehrere Produktionslinien. Hier sollen Reinigungslösungen für die Elecsys-Analyseautomaten sowie spezifische Reagenzkomponenten für die Elecsys-Tests hergestellt und verpackt werden.

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Fledermäuse in den USA und in Kanada sterben in Massen an der Infektion mit einem Pilz, der bei ihnen das so genannte White-Nose-Syndrom (WNS) auslöst. (Fotolia_80128329_© ID1974)
Massensterben

Pilz aus Europa tötet Millionen Fledermäuse in Nordamerika

Der aus Europa stammende Pilz Pseudogymnoascus destructans verursacht in den USA und in Kanada ein Massensterben von Fledermäusen. Der Pilz löst das White-Nose-Syndrom (WNS) aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte jetzt eine genetische Verbindung nachweisen, die die europäische Herkunft des Pilzes belegt. Der Pilz wurde wahrscheinlich durch menschliche Aktivität nach Nordamerika eingeschleppt - ist also unerwünschte Folge der Globalisierung.

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