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Mit einem neuentwickelten 3D-Drucker lassen sich klassische Polymere, aber auch Biotinten mit Zellen zu komplexen Strukturen verarbeiten. (Jonas Neugebauer)
Bioprinting

Knochen und Organe aus dem 3D-Drucker?

Keine Tierversuche mehr, Organspendeausweise werden überflüssig, schwere Verletzungen quasi per Knopfdruck geschlossen – noch ist das nur Zukunftsvision. Doch Bioprinting könnte den Weg dorthin bereiten. In einem Gemeinschaftsprojekt haben Partner aus Wissenschaft und Industrie nun durchblutete, vitale Knochenstrukturen und Organmodelle mit dem 3D-Drucker realisiert und so weitere Fortschritte beim 3D-Druck für den Medizinsektor erzielt.

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Nanotechnologie für den Zahnersatz

Nanostruktur schützt vor Bakterienbefall

Egal ob künstliche Hüfte oder Schrauben in der Schulter: Sobald fremdes Material in den Körper eingesetzt wird, besteht die Gefahr einer bakteriellen Infektion. Nicht anders ist dies auch bei Zahnimplantaten. Am Karlsruher Institut für Technologie wurden nun spezielle nanostruturierte Materialien entwickelt, die neben einem besseren Schutz vor Bakterien auch die schnellere Heilung der Wunden ermöglichen sollen.

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Botox

Wie Botox an Nervenzellen bindet

Botulinum-Neurotoxin A – Botox – ist ein hochgefährliches Gift, das Lähmungen verursacht. In der Kosmetik und Medizin wird die Wirkung mitunter gezielt eingesetzt. Ein Forscherteam hat nun die Struktur eines Protein-Komplexes bestimmt, die genau zeigt, wie das Toxinmolekül an den Proteinrezeptor der Nervenzelle bindet, deren Aktivität blockiert wird. Die Ergebnisse können nützlich sein für die Entwicklung verbesserter Botox-Medikamente, bei denen die Gefahr einer Überdosierung geringer ist als bisher.

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Bildergalerien

GFP hat die Life Science Forschung revolutioniert. (Bild: FITC-markierter polyklonaler Antikörper gegen Green Fluorescent Protein (GFP), getestet für zahlreiche Applikationen; antibodies online) (Bild: FITC-markierter polyklonaler Antikörper gegen Green Fluorescent Protein GFP)
GFP

Die GFP-Revolution

Weder die biochemische noch die genetische Revolution des 20. Jahrhunderts lieferten die erforderlichen Werkzeuge, um die intra- und interzellulären Prozesse auf molekularer Ebene zu untersuchen. Erst Green Fluorescent Protein (GFP)-basierte Techniken erlaubten den detaillierten Blick in die Zelle.

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