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Die Verhaltensbiologen testeten ihren neu entwickelten Versuchsaufbau an Mäusen. (© WWU - Abteilung für Verhaltensbiologie)
Versuchsaufbau für Tierexperimente entwickelt

Reproduzierbarkeit: Ist weniger Standardisierung mehr?

Standardisierung ist das Mittel für reproduzierbare Ergebnisse. Ist es? Unter standardisierten Versuchsbedingungen verstehen Verhaltensbiologen, dass beispielsweise alle Tiere am gleichen Tag im Frühjahr, zur gleichen Uhrzeit von dem gleichen Forscher getestet werden. Doch mittlerweile wird diskutiert, ob nicht gerade diese sehr strikte Standardisierung die Ursache für zahlreiche nicht reproduzierbare Ergebnisse sein könnte. Ein Studie

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Marco David (17), Abhik Pal (19) und Benedikt Stock (19) aus Bremen-Nord erhielten mit ihrem Projekt „Hilbert meets Isabelle“ den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit, überreicht von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V.. (© 2018 Stiftung Jugend forscht e. V.)
Jugend forscht Bundessieger

So geht Mathe: Nordlichter beim Jugend forscht Bundesfinale erfolgreich

Ende Mai 2018 fand in Darmstadt das Bundesfinale der mittlerweile 53. Ausgabe von Jugend forscht statt. Aus 182 LandessiegerInnen wurden die Bundessieger gekürt. Der Preis für eine außergewöhnliche Arbeit ging in diesem Jahr an drei Jungforscher aus Bremen. Mit Ihrem Projekt „Hilbert meets Isabelle“ konnte das Team eines der 23 Hilbertschen Probleme, die als die wichtigsten mathematischen Fragen des 20. Jahrhunderts gelten, erstmals am Computer verifizieren.

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Bildergalerien

Junior-Prof. Dr. Alexander Szameit von der Uni Jena ist es mit einem internationalen Team gelungen, das Verhalten von Elektronen in Graphen umfassend zu analysieren. (Bild: Jan-Peter Kasper/FSU)
Graphen

Elektronische Eigenschaften des Graphens charakterisiert

Große Festigkeit, hohe Strom- und Wärme-Leitfähigkeit, mit seinen außergewöhnlichen Eigenschaften ist Graphen einer der Werkstoffe der Zukunft. Physiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben nun, gemeinsam mit internationalen Kollegen, das elektronische Verhalten dieser besonderen Kohlenstoffmodifikation näher charakterisiert. Dies sind nach Aussage der Wissenschaftler wichtige Voraussetzungen für einen großtechnischen Einsatz des Graphens.

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Das Innere des Borexino-Detektors mit den Lichtsensoren zum Registrieren des von Neutrinos ausgelösten Szintillationslichts und die Sonnenoberfläche. (Bild: Borexino-Kollaboration)
Sonnenenergie

Vom Ursprung der Solarenergie

Mit dem Borexino-Detektor, der 1400 Meter unter der Erde im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor steht, konnten Physiker die beim Verschmelzen zweier Wasserstoffkerne im Sonneninneren entstehenden Neutrinos erstmals direkt und in Echtzeit beobachten. Ein beruhigendes Ergebnis ihrer Messungen: Die Sonne wird uns weiterhin zuverlässig mit Energie versorgen.

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