English China
Von Cannabis als Medizin gegen Krebs ist viel die Rede. Doch noch ist zu wenig bekannt über die Wirkung der Cannabinoide im Körper. Grazer ForscherInnen haben untersucht, wie sich Hanf-Substanzen bei Dickdarmkrebs auswirken. (gemeinfrei)
Dickdarmkrebs

Krebsfördernd? Forscher bezweifeln Wirksamkeit von Cannabis gegen Krebs

Cannabisblüten und Extrakte aus Cannabis dürfen in Deutschland seit dem 1. März 2017 von Ärzten jeder Fachrichtung per Rezept verordnet werden. Einzelne Indikationen für den Medizinalhanf sind im geänderten Betäubungsmittelgesetz (BtM) nicht aufgeführt. Cannabis kann beispielsweise Nebenwirkungen einer Chemotherapie lindern. Doch Forscher der Uni Graz haben sich nun die Rolle körpereigener Rezeptoren für Cannabinoide bei Dickdarmkrebs genauer angeschaut. Dabei zeigte sich, dass manche dieser Rezeptoren eine krebsfördernde Wirkung haben können.

Weiterlesen
Die Corona-Pandemie treibt den digitalen Wandel im Gesundheitswesen so schnell voran wie seit Jahren nicht mehr. (gemeinfrei)
Digitalisierung

Kearney-Umfrage: KI beschleunigt Studien zu neuen Medikamenten

Wenn es um Digitalisierung geht, setzen Pharmaunternehmen zunehmend auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und Advanced Analytics. Um das Potenzial dieser Möglichkeiten für die Pharmaindustrie voll auszuschöpfen, braucht es laut einer Umfrage der globalen Unternehmungsberatung Kearney jedoch einer grundlegenden Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Weiterlesen
„Die Motivation für die Herstellung von rekombinanten Proteinen in Bakterien, tierischen Zellen oder in der Milch von Tieren war eine Verringerung des Infektionsrisikos für den Menschen“, sagt Prof. Angelika Schnieke, Leiterin der Abteilung Biotechnologie der Nutztiere an der TU München. (Archiv: Vogel Business Media)
Pharming

Lebende Medikamentenfabriken

Als Pharming bezeichnet man eine biotechnologische Methode, die Viehzucht und Pharmaproduktion kombiniert, um wirkungsvolle Medikamente herzustellen. Seit wenigen Monaten ist das erste Medikament aus transgenen Tieren in Deutschland auf dem Markt. LaborPraxis sprach mit Prof. Angelika Schnieke, Leiterin der Abteilung Biotechnologie der Nutztiere an der TU München, über die Bedeutung des Pharming für den deutschen Gesundheitsmarkt.

Weiterlesen

Bildergalerien

Prof. Rudolf Merkel an einem konfokalen Fluoreszenzmikroskop: Merkel und seine ehemalige Mitarbeiterin Dr. Cornelia Monzel (heute Institut Curie in Paris) haben eine neue Methode gefunden, um Schwingungen von Biomembranen mit Hilfe dieses speziellen Mikroskops zu messen. (Bild: Forschungszentrum Juelich)
Per Zufall zu neuer Messmethode

Jo-Jo-Effekt macht Schwingungen von Biomembranen sichtbar

Ein scheinbar gescheiterter Messversuch hat Jülicher Biomechanikern eine unerwartete Entdeckung beschert. Sie haben eine neue Methode gefunden, um Schwingungen von Biomembranen zu messen. Solche Messungen sind wichtig, um besser zu verstehen, wie diese hauchdünnen und sehr elastischen Trennschichten den Transport von Stoffen in Zellen beeinflussen. Mit der neuen Technik können Forscher Membranschwingungen in lebenden Zellen länger und flexibler als bisher erfassen. Daraus ergeben sich neue Forschungsperspektiven.

Weiterlesen
Julian Kager bei der Arbeit am Bioreaktor. (TU Wien)
Prozessoptimierung im Bioreaktor

Penicillin aus dem Computer

Die Herstellung von Penicillin erfolgt in Bioreaktoren. Dort produziert ein spezieller Schimmelpilz in einem Nährmedium den begehrten Wirkstoff. Anders als bei rein synthetischen chemischen Prozessen ist die biologische Penicillin-Synthese sehr schwer zu modellieren. Doch genau das haben Forscher der TU Wien nun mit hoher Zuverlässigkeit geschafft. Dadurch lässt sich der Herstellungsprozess viel besser kontrollieren, heißt es von den Wissenschaftlern.

Weiterlesen