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Heilsame Superfoods? Chia-Samen, Moringa-Pulver, Açai- oder Goji-Beeren, die Liste der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen ist lang und wächst ständig.  (gemeinfrei)
Von Chia bis Goji

Superfood-Plagiate bergen Risiken – Molekularbiologie leistet Detektivarbeit

Superfood liegt im Trend: Chia-Samen, Moringa-Pulver, Açai- oder Goji-Beeren, die Liste der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen ist lang und wächst ständig. Das Problem: Je exotischer das Lebensmittel, desto undurchsichtiger für den Verbraucher, ob er überhaupt das richtige Produkt vor sich hat. Und: So gesund das „richtige“ Superfood sein kann, so schädlich ist möglicherweise das falsche. Genetische Barcodes sollen nun Klarheit schaffen.

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Speicherform (24mer) und aktive Formen des aB-Crystallins, die vor grauem Star schützen. (Bild: TUM)
Grauer Star

Ein Protein gegen den grauen Star

Die Brechkraft der menschlichen Augenlinse beruht auf einer dicht gepackten Eiweißmischung. Schutzproteine sorgen dafür, dass diese Eiweiße, die nur ein einziges Mal angelegt werden, ein Leben lang nicht verklumpen. Versagt der Schutzmechanismus, trübt sich die Linse – der Patient bekommt grauen Star. Nun konnten Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) entschlüsseln, wie eines der Schutzproteine aktiviert wird und so die Grundlage zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten legen.

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Bildergalerien

Das Cyanobakterium Microcystis sp. bildet in nährstoffbelasteten Gewässern während der Sommermonate häufig blaugrün gefärbte, toxische Algenblüten. (Bild: Rainer Kurmayer/Universität Innsbruck)
Blaualgen in Seen

Entstehung von Algengiften erforscht

Besonders im Sommer kommt es oft zur Ausbreitung von Blaualgen in heimischen Seen. Dadurch kann es zu einer Häufung an für Umwelt und Mensch schädlichen Algengiften kommen. Innsbrucker Wissenschaftler haben nun jene Gene, die die Verbreitung der Giftbildung anregen, identifiziert.

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Tabakpflanzen, die an einer plötzlichen Wurzelfäule eingegangen sind. Die Krankheit, die vermutlich von Pilzen verursacht wird, schlug im Versuchsfeld im Lytle Preserve, Utah, USA, zu: Infizierte Pflanzen verwelkten innerhalb weniger Tage. Eine Behandlung erkrankter Pflanzen wurde daher unmöglich. Andere Pflanzenarten blieben hingegen von der Krankheit verschont. (Bild: Arne Weinhold, MPI chem. Ökol.)
Wurzelfäule

Bakterien retten Pflanzen vor Wurzelfäule

Ohne einen schützenden Mikrobenmix im Wurzelbereich verlieren wilde Tabakpflanzen den Kampf gegen eine tödliche Wurzelfäule. Warum dies evtl. mit dem landwirtschaftlichen Problem der Monokulturen zu tun hat, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie jetzt näher untersucht.

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