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Hunde, Katzen oder einige Affenarten bewegen heftig ihre Ohren, um sie auf Geräusche zu richten. Dass auch der Mensch dazu in der Lage ist, war bisher unbekannt. (Symbolbild) (©Petra Eckerl - stock.adobe.com)
Tierisches Erbe

Ohren spitzen: Menschliche Ohrbewegungen nachgewiesen

Jeder kennt das: Hört Hund oder Katze etwas Interessantes richtet er oder sie die Ohren in die Richtung des Geräusches aus. Leider können wir Menschen das nicht – oder? Offenbar doch. Ein Forscherteam konnte jetzt erstmals nachweisen, dass ein rudimentäres motorisches System in unseren Ohren dafür sorgt, dass wir unbewusst winzige Ohrbewegungen machen, die genau in die Richtung gehen, in die unsere Aufmerksamkeit gelenkt wird. Die Forscher konnten unser „Ohren spitzen“ sogar in hochauflösenden Videoaufzeichnungen sichtbar machen.

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An die Tages- und Nachtzeit angepasster Lichtverlauf (zirkadianes Licht) hat positive Effekte auf Menschen, die einen Großteil des Tages unter künstlicher Beleuchtung verbringen. (© Foto Fraunhofer UMSICHT)
Fraunhofer-Projekte bestätigen positive Effekte

Zirkadianes Licht: Fit für den Tag mit dem richtigen Licht?

Natürliches Licht stimuliert viele vegetativ-hormonelle Prozesse im menschlichen Körper und trägt entscheidend zu unserer Tagesform bei. Heutzutage verbringt der Mensch jedoch einen Großteil des Tages unter künstlicher Beleuchtung. Moderne Beleuchtungstechnik erlaubt es jedoch heute bereits, das Farbspektrum von elektrischen Leuchten automatisch und tageszeitspezifisch anzupassen – mit offenbar positiven Effekten auf den Menschen. Am Fraunhofer UMSICHT berichten Experten aus der Praxis und stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor.

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Bildergalerien

Das Bohrsche Atommodell geht von Atomen aus, die ähnlich wie ein Planet um den Atomkern kreisen. Durch technische Tricks wird das Elektron (grün) über lange Zeit zusammengehalten, ohne sich über die ganze Kreisbahn zu verteilen.  (Bild: TU Wien)
Quantenphysik

Jupiters „Trojaner“ im Atom-Format

Ähnlich wie der Planet Jupiter Asteroiden auf stabilen Bahnen hält, lassen sich Elektronen in Kalium-Atomen durch elektromagnetische Felder stabilisieren. Diese quantenmechanischen Berechnungen von Wissenschafltern der TU Wien konnten jetzt erstmals in Experimenten umgesetzt werden.

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Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani (, Unversitätsklinkum Essen, l.), Prof. Dr. Johannes-Peter Stasch (Bayer Healthcare, m.) und  Dr. Reiner Frey (Bayer Healthcare) sind für ihre Eintwicklung eines Medikaments zur Behandlung von zwei lebensbedrohlichen Formen des Lungenhochdrucks für den Deutschen Zukunftspreis 2015 nominiert worden. (Bild: Ansgar Pudenz/Deutscher Zukunftspreis)
Deutscher Zukunftspreis 2015

Entwickler-Team von Medikament für Lungenhochdruck nominiert

Drei Forscherteams sind in die Endausscheidung zum Deutschen Zukunftspreis 2015 gekommen. Neben Entwicklungen zur Mobilität und Sicherheit, Konstruktion und Fertigung wurden drei Wissenschaftler für die Entwicklung eines Medikamentes gegen zwei Formen des Lungenhochdrucks. Die Erforschung des neuartigen Wirkmechanismus von Riociguat beruht auf den Erkenntnissen der 130 Jahre alten Therapie mit Nitroglycerin bei Angina pectoris.

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