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Prof. Dr. Torsten Schmidt begrüßt die Teilnehmer des zweiten Mülheimer Wasseranalytischen Seminars in der Mülheimer Stadthalle. (MWAS/PR-Fotografie Köhring)
Mülheimer Wasseranalytisches Seminar 2016

Zwei Tage im Zeichen des Wassers

Mehr als 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Kommunen trafen sich am 14. und 15. September zum zweiten Mülheimer Wasseranalytischen Seminar in der Stadthalle Mülheim. Sie diskutierten dabei ebenso über die Forderungen kommunaler Wasserversorger an eine effiziente Analytik wie auch über neue Gefahrstoffe wie Mikroplastik und Nanomaterialien. Begleitet wurde das Vortragsprogramm von einer Fachmesse und einer Posterausstellung.

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Untersuchungsgebiet Hühnerwasser im August 2010.  (Bild: Michael Elmer/BTU Cottbus)
Ökosystem

Wie entwickelt sich ein Ökosystem?

In einem weltweit einzigartigen Projekt gehen Forscher der Frage nach, wie ein Ökosystem entsteht. In einem ehemaligen Kohletagebaugebiet in Brandenburg wurde eine sechs Hektar große Fläche von der Umgebung abgetrennt und sich selbst überlassen. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) untersuchen dort in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen die Entwicklung des Bodens sowie der Tier- und Pflanzenwelt. Damit wollen sie herausfinden, welche Faktoren einen besonders großen Einfluss auf ein entstehendes Ökosystem haben.

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Lichtmikroskopische Aufnahme von Clostridium ramosum nach Gram-Färbung (Tina Jaenicke/DIfE)
Darmbakterium fördert Übergewicht

Dickmacher im Darm

Der menschliche Darm beherbergt 100 Billionen Bakterien, schätzen Biologen. Manche von ihnen beeinflussen das Körpergewicht, doch wie das passiert war bisher unklar. Nun haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung bei bestimmten Dickmacher-Bakterien aufgedeckt, durch welchen Mechanismus sie zu Gewichtszunahme führen – bei Mäusen und möglicherweise auch beim Menschen.

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Bildergalerien

Auch nach der Ernte verändern sich Tomatenfrüchte hinsichtlich Farbe, Aroma und Nährstoffgehalt, man bezeichnet sie deshalb als nachreifende Früchte. Dieser Prozess wird vom Pflanzenhormon Ethylen angestoßen, das jedoch auf Paprika keinen Einfluss zu haben scheint. (Bild: Claudia Steinert/MPI f. molekulare Pflanzenphysiologie)
Ethylen

Warum Paprika nicht nachreift

Das Hormon Ethylen ist für das Nachreifen von Gemüse verantwortlich. Warum es aber Gemüsesorten gibt, die nicht nachreifen, haben jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie untersucht.

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