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Forscher des KIT konnten zeigen, dass ausgerechnet die Filteranlagen moderner Kohlekraftwerke die weltweit größten Quellen für Ultrafeinstaub-Partikel sind und erhebliche Auswirkungen auf das Klima haben. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Unterschätzte Feinstaubquelle

Ultrafeinstaub: Moderne Kohlekraftwerke emittieren am meisten

Ausgerechnet moderne Kohlekraftwerke stoßen mehr Ultrafeinstaub aus als bisher vermutet. Die über Filteranlagen gereinigten Abgase enthalten einer neuen Studie zufolge sogar mehr solcher Partikel kleiner als 100 Nanometer als die Emissionen von Städten und Straßenverkehr. Ultrafeine Staubpartikel sind gesundheitsschädlich und klimarelevant. Sie könnten zudem extreme Wetterereignisse beeinflussen, so berichten die Forscher.

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Blick in den SLAC1-Anionen-Kanal.  (Bild: TU München)
Bioinformatik

Strukturaufklärung von Membranproteinen mit der Bioinformatik

Membranproteine sind der Schlüssel zu einer Vielzahl biologischer Funktionen. Doch obwohl sie eine hohe biologische und pharmazeutische Bedeutung besitzen, gelang es bisher nur in wenigen Fällen, ihre genaue Struktur und Funktionsweise aufzuklären. Mit einem neuen bioinformatischen Ansatz gelang es nun Forschern der Columbia University, New York, und der Technischen Universität München (TUM), über die Analyse von verwandten Proteinen die Struktur eines wichtigen Ionenkanals aufzuklären.

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Bildergalerien

Auf einer Forschungsreise mit dem US-amerikanischen Forschungsschiff FALKOR im Herbst 2016 setzen die Forscher den Sea Surface Scanner ein.  (Oliver Wurl / ICBM, Universität Oldenburg)
Einflussreicher Millimeter

Physikalisches Paradox an Meeresoberfläche beeinflusst Wasserkreislauf der Ozeane

Der ozeanische Wasserkreislauf hat enorme Auswirkungen auf globale Ökosysteme und steht in enger Wechselbeziehung zum Weltklima. In Zeiten des Klimawandels gilt es mehr denn je ihn möglichst genau zu verstehen. Ausgerechnet eine weniger als einen Millimeter dünne Wasserschicht auf der Meeresoberfläche scheint dabei eine entscheidende Rolle zu spielen – und: sie ist ein physikalisches Paradox, wie internationale Forscher nun nachgewiesen haben.

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Erhöhte Cholesterinwerte können nicht nur durch die Ernährung bedingt sein. Die Blutwerte  können auch vererbt werden. Bei der familiäre Hypercholesterinämie ist das LDL-Cholesterin im Körper durch Genmutation dauerhaft erhöht. Die Krankheit gehört zu den häufigsten genetischen Störungen in Deutschland. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Familiäre Hypercholesterinämie

Cholesterinwerte stabil senken – per Genome Editing

Eine neue Methode der Gen-Editierung kann einzelne Bausteine einer DNA-Sequenz sehr präzise verändern. Mit einer solchen Punktmutation gelang es einem internationalen Forschungsteam jetzt, hohe Cholesterinwerte im Blut von zwei Tiermodellen dauerhaft zu senken. Dies eröffnet die Möglichkeit, Patienten mit vererbten Stoffwechselkrankheiten wie der familiäre Hypercholesterinämie künftig zu heilen.

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