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Multiple Sklerose

MS-Medikament mit biotechnologischen Mitteln verbessert

Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten Krankheiten des zentralen Nervensystems. Am Fraunhofer-Institut IGB in Stuttgart und Hannover wurde das erste therapeutisch wirksame Medikament gegen MS entwickelt, an dessen Entwicklung keine Humanmediziner beteiligt waren. Das Interferon-beta wurde unter Einsatz biotechnologischer Methoden vollständig in Säugetierzellen hergestellt.

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Rund 80 Prozent der Landflächen in Europa sind besiedelt und werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. (gemeinfrei)
Ertragssteigerungen und Biodiversität

Meta-Analyse: Wie viele Arten verlieren wir durch höhere Erträge?

Ob Zusammenlegung von Ackerflächen, höherer Pestizid- und Düngemittel-Einsatz oder mehr Tieren, die auf einer Fläche weiden – um die Erträge zu steigern, wird die Landwirtschaft zunehmend intensiviert. In welchem Maß der Ertrag dabei tatsächlich zunimmt und wie hoch gleichzeitig der Verlust an Biodiversität ausfällt, darüber ist bislang jedoch kaum etwas bekannt. Das hat ein internationales Forscherteam dazu bewogen mit einer Meta-Analyse genau auf diesen Zusammenhang zu fokussieren.

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Abb. 1 Beschleunigt die Molekulardiagnostik: Speedscan, der PCR-Endpunktdetektor im Plattenreaderformat, ermöglicht die Auswertung bzw. Fluoreszenzmessung in jedem Well einer vollständig belegten 96er-Mikroplatte in 50 Sekunden. (Archiv: Vogel Business Media)
Molekulardiagnostik

Schnelle Endpunktdetektion für die PCR

Nachweismethoden zur Molekulardiagnostik sind zeitkritische Faktoren und ein Hindernis im allgemeinen Trend, möglichst schnell zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu gelangen. Hier bietet die Business-Unit bio solutions von Analytik Jena eine Produktkombination an, die den Nachweis von z.B. Salmonellen in deutlich kürzerer Zeit ermöglicht. Sie besteht aus einem patentierten Verfahren zur DNA/RNA-Aufreinigung, dem Rapid-Thermalcycler für die PCR und einem Fluoreszenzreader.

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Ein Experte entnimmt der Koranhandschrift eine Probe für die Datierung. Foto: Dr. Wilfried Lagler/Universitätsbibliothek Tübingen. (Bild: Dr. Wilfried Lagler/Universitätsbibliothek Tübingen)
Radiocarbon-Methode

Fragment eines Korans auf das 7. Jahrhundert datiert

Ein Koranfragment aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Tübingen ist überraschend auf das 7. Jahrhundert datiert worden, die Frühzeit des Islam. Experten untersuchten drei Proben des Pergaments der Handschrift und kamen zu dem Schluss, dass dieses mit einer hohen statistischen Wahrscheinlichkeit aus den Jahren 649-675 n. Chr. stammt. Es wurde somit nur etwa 20 bis 40 Jahre nach dem Tod des islamischen Propheten Mohammed hergestellt.

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Erdbeobachtungssatelliten sollen künftig helfen, die Wasserqualität in Seen und Flüssen zu erfassen. (André Künzelmann / UFZ)
Gewässermonitoring mit Satelliten

Von weit oben das Wasser überwachen

Gewässermonitoring ist aufwändig, gerade Laboruntersuchungen nehmen viel Zeit in Anspruch und geben dann auch nur einen kleinen Ausschnitt wieder. Aus diesem Grund will eine groß angelegtes Projekt unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung nun Satellitendaten mit anderen Messergebnissen kombinieren, um den Zustand von Binnengewässern besser beurteilen zu können.

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Bildergalerien

Wenn die Abwehrzellen bestimmte Proteine aus Erregerzellen z.B. eines Grippevirus aufnehmen, können Fehler auftreten. (gemeinfrei)
Autoimmunität und Infektionen

Warum sich der Körper selber bekämpft

Durch zunehmende Hygiene kommt es in der Bevölkerung häufiger zu autoimmunen Erkrankungen. Manche Autoimmunerkrankungen werden wiederum durch Infektionen ausgelöst. Basler Mediziner sind jetzt einem möglichen Zusammenhang zwischen Autoimmunkrankheiten und Infektionen auf der Spur: Wenn die Abwehrzellen bestimmte Proteine aus den Erregerzellen aufnehmen, können Fehler auftreten.

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Abb.1 Der Triphenylmethanfarbstoff Malachitgrün findet traditionell Verwendung, um Aquakulturen vor Pilzinfektionen zu schützen. (Archiv: Vogel Business Media)
Rückstandsanalytik

Nachweis von Malachitgrün mittels SPE und LC/MS

Obwohl Malachitgrün (MG) für die Behandlung tierischer Lebensmittel in der EU verboten ist, stoßen chemische Untersuchungsämter bei Routine-Überprüfungen von Aquakulturen immer wieder auf Rückstände der gesundheitsschädlichen Verbindung. Experten von Gerstel, TeLA und Agilent Technologies ist es gelungen, den Nachweis von Malachitgrün und seines Metaboliten Leukomalachitgrün (LMG) mittels LC/MS zu sensitivieren. Dank automatisierter Festphasenextraktion, kurz SPE, konnte er zudem effizienter gestaltet werden.

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