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Sieht anders aus als eine Schnapsbrennerei: die Garchinger Photonen-Destille.  (Severin Daiß/MPI für Quantenoptik)
Einzelne Lichtquanten extrahieren

„Lichtschnaps“ aus der Photonen-Destille

Ein Lichtstrahl besteht aus einem Strom an Photonen. Mit einer neuen Methode lassen sich nun einzelne Photonen daraus extrahieren. Die von Quantenphysikern des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik entwickelte Technik könnte in Zukunft Einzelphotonen als Quantenbits für Quantencomputer bereitstellen. Welche Parallelen die Methode zur Schnapsbrennerei hat, lesen Sie im Folgenden.

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Versuchsaufbau mit polykristalliner Folie und Transferstab (Bild: TU Wien)
Katalysator

Autokatalysatoren arbeiten bei Wärme besser

Sobald Autokatalysatoren auf einer bestimmten Betriebstemperatur sind, wird die Schadstoffemission deutlich gesenkt. Forscher der TU Wien sind nun der Frage auf den Grund gegangen, ob es möglich ist, diese Betriebstemperatur zu senken. Warum Palladium geeigneter ist als Platin und welche Kristallorientierung die niedrigste Zündtemperatur ermöglicht, haben sie mithilfe der Photoemissions-Elektronenmikroskop untersucht.

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Eine Chlamydien-Infektion (in der Mikroskopaufnahme grün) begünstigt Prozesse der Krebsentstehung. (Bild: MPI für Infektionsbiologie/V. Brinkmann)
Chlamydien

Infektion mit Chlamydien erhöht das Krebsrisiko

Infektionen mit den sexuell übertragenen Bakterien Chlamydia trachomatis bleiben oft unbemerkt. Die Erreger gelten nicht nur als häufigste Ursache weiblicher Unfruchtbarkeit; sie stehen auch im Verdacht, das Risiko einer Erkrankung an Unterleibskrebs zu erhöhen. Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin hat nun den Abbau eines wichtigen körpereigenen Schutzfaktors im Verlauf einer Chlamydien-Infektion beobachtet.

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Bildergalerien

Sternschnuppen, die nicht vollständig verglühen, fallen als Meteoriten zu Boden. (gemeinfrei, Outaki)
Konservierung von Eisenmeteoriten

Rostschutz für Sternschnuppen

Meteoriten sind begehrte Ausstellungsstücke in Museen. Die oft eisenhaltigen Gesteine laufen jedoch Gefahr, zu korrodieren. Um ihren Ursprungszustand zu erhalten, hat die Forschungseinrichtung Innovent reversible Schutzschichten entwickelt, die die metallischen Kulturgüter konservieren sollen ohne deren Oberfläche und Optik zu verändern.

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Aquarellbild eines gesunden Dinoflagellaten Alexandrium (links) und eines von Amoebophrya befallenen (rechts). (Alfred-Wegener-Institut / Yameng Lu (Eawag))
Zellkraftwerk ohne DNA

Alge spart am Erbgut

Vor Urzeiten verleibten sich Einzeller andere Bakterien ein und hielten sie als „Kraftwerke“ fest. Dieser Endosymbiontentheorie zufolge haben alle Zellen heute nicht nur DNA im Zellkern gespeichert, sondern auch in den Mitochondrien – den Überbleibseln der einst einverleibten Bakterien. Doch nun haben Forscher des Alfred-Wegener-Instituts eine bisher einzigartige Ausnahme entdeckt: Eine parasitische Algenart scheint das Erbgut ihrer Mitochondrien wegrationalisiert zu haben.

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 (Bild: VCI)
VCI-Prognos-Studie: Chemie 2030

Zukunftsszenarien für die Deutsche Chemieindustrie – Chemie 2030

Der VCI hat auf der Mitgliederversammlung im Essener Welterbe Zeche Zollverein eine neue Studie zur Zukunft der Chemieindustrie vorgestellt. Die Studie "Chemie 2030" wurde im Auftrag des VCI mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos erarbeitet und prognostiziert verschiedene Szenarien für die chemische Industrie Deutschlands. Dabei spielen die Verschiebung wirtschaftlicher Wachstumszentren Richtung China und die Reindustrialisierung der USA durch den Shale Gas-Boom eine wichtige Rolle.

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