English China
Bei Grizzlybären überstehen die Muskeln den Winterschlaf beinahe unbeschadet. Forscher suchen nun nach den Mechanismen, um so auch bettlägerigen Menschen zu helfen. (Gotthardt Lab, MDC)
Genanalyse schlafender Grizzlybären

Winterschlaf gegen Muskelschwund?

Vier Monate schlafen und danach wieder fit wie zuvor aufwachen – was bei Grizzlybären jedes Jahr aufs Neue gelingt, wäre für Menschen undenkbar. Schon nach einigen Wochen würden die Muskeln abbauen. Wie die Bären den Winterschlaf ohne derartige Einbußen bewältigen, haben nun Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin untersucht.

Weiterlesen
Prof. Franz Winter von der TU Wien hat im Labor einen neuen chemischen Wärmespeicher entwickelt. (TU Wien)
Chemischer Wärmespeicher

Die Sommerhitze für den Winter nutzbar machen

Die Hitze des Sommers oder die Abwärme aus Industrieanlagen ist eine Energiequelle, die noch nicht ausreichend verwertet wird, da sich die Wärme nur schwer für später speichern lässt. Hierfür haben Forscher der TU Wien nun einen neuen chemischen Wärmespeicher entwickelt, der Wärmeenergie über Monate hinweg lagerfähig macht und bei Bedarf wieder freigeben kann.

Weiterlesen

Bildergalerien

Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Norovirus-ähnlichen Partikels (VLP) sowie die Darstellung eines Nanobodys. Nano-85 bindet an Norovirus-VLPs und zerlegt sie in ihre Einzelteile. (Bild: Dr. Grant Hansman, DKFZ)
Darmgrippe

Miniatur-Antikörper gegen Noroviren

Die meisten Fälle von Darmgrippe werden von Noroviren ausgelöst. Forschern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist es jetzt gelungen, eine Art Miniatur-Antikörper – sogenannte Nanobodies – herzustellen, mit denen sie die Struktur der Viren besser aufklären konnten. Die Nanobodies waren in der Lage, Noroviren in Stuhlproben nachzuweisen und die Erreger in der Kulturschale zu zerstören. Damit sind sie möglicherweise dazu geeignet, Norovirus-Infektionen nicht nur besser zu diagnostizieren, sondern auch deren Symptome zu behandeln.

Weiterlesen
Frühes Grün kann im Sommer zu längeren Dürrezeiten sorgen. (gemeinfrei, Tumisu)
Klimaeffekte

Warum ein grüner Frühling schlecht fürs Klima sein kann

Grün ist die Farbe der Klimarettung. Doch wenn die Pflanzenwelt zu früh mit dem Austreiben neuer Triebe beginnt, kann dies negative Folgen nach sich ziehen, die sich bis in den Sommer hinein bemerkbar machen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, das verfrühten Blattaustrieb mit längeren Dürren auf der Nordhalbkugel in Verbindung bringt.

Weiterlesen