Wenn ein lauter Knall die ruhige Atmosphäre in einer Bibliothek stört, ist man unwillkürlich alarmiert. Das gleiche Geräusch wird dagegen neben einer Baustelle viel weniger bedrohlich wirken. Ein zentrales Element dieses Reizfilters, der es gesunden Tieren und Menschen erlaubt, Informationsüberfluss zu vermeiden und der bei Menschen mit bestimmten psychiatrischen Leiden versagt, haben Forscher nun in Mäusen identifiziert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen standen dabei spezielle ringförmige RNA-Moleküle, die im Gehirn für unterschiedlichste biologische Funktionen wichtig zu sein scheinen.
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