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Auf den tätowierten Hautpartien zeigt eine Veränderung des pH-Werts oder der Konzentration von Gesundheitsmarkern einen Farbumschlag. ((c) Wiley-VCH)
Sensor-Tattoos erkennen Biomarker

Diagnostisches Tätowieren: Ob krank oder gesund zeigt das Tattoo

Zeig mir Deinen Arm und ich sage Dir wie gesund Du bist. Tattoos sind oft wahre Kunstwerke auf der Haut. Bald könnten sie auch Ärzte interessieren. Denn: Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland hat Tattoos entwickelt, die eigentlich diagnostische Sensoren sind. Die tätowierten Hautbereiche zeigen Veränderungen des pH-Werts oder der Konzentration bestimmter krankheitsassoziierter Biomarker per Farbumschlag an.

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Elektronen im Blick: Reinhard Kienberger inspiziert die ein Experiment an der Attosekunden-Beamline, mit der er und seine Kollegen die Bewegung von Elektronen untersuchen. (Bild: Thorsten Naeser)
Elektronen

Schnelle Elektronen für schnelle Elektronik

Wie schnell ein Elektron durch die Atomlagen eines Kristallgitters flitzt, hat ein internationales Team um Forscher der Technischen Universität München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching gemessen. Die genaue Kenntnis, wie Elektronen sich durch ein Material bewegen, könnte bei der Entwicklung kleinerer und schnellerer elektronischer Bauteile helfen.

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Beispiel MyMi.mobile (Bild: Uni Ulm)
Smartphone-Apps

Mikroskopieren mit dem Smartphone

Herz? Niere? Oder vielleicht doch die Schilddrüse? Um den Kursus Mikroskopische Anatomie zu bestehen, müssen angehende Mediziner unzählige Präparate zuverlässig erkennen und beschreiben können. Deshalb verbringen sie viele Stunden über dicken Atlanten und im Mikroskopiersaal. Jetzt können sie den „Kurskasten“, der die wichtigsten Gewebeschnitte enthält, auf dem Smartphone studieren – zuhause, im Bus oder im Schwimmbad. Die neue Web-App „MyMi.mobile“ der Uni Ulm macht es möglich.

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Bildergalerien

Prof. Dr. Manfred Köller und Dr. Christina Sengstock zeigen die mikroskopisch vergrößerte Seitenansicht der nanostrukturierten Titanoberfläche. (Bild: V. Daum / Bergmannsheil)
Antibakterielle Titan-Oberfläche

Keime abtöten wie ein Zikadenflügel

Die Flügel von Zikaden besitzen aufgrund ihrer besonderen Struktur die Fähigkeit, Keime abzutöten. Bochumer Forschern ist es jetzt erstmals gelungen, die spezifische, nur im Nanometerbereich sichtbare Säulenstruktur des Zikadenflügels mit dem Implantat-Metall Titan nachzubilden und damit den gewünschten, antibakteriellen Effekt zu erreichen.

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Die Abbildung A zeigt das von den Wissenschaftlern erstellte Computer-Modell des Zellkörpers des Trypanosoms mit dem angehängten Flagellum (blauer Faden). Abbildung B und C sind Schnappschüsse der Schwimmbewegung des Modells. Abbildungen D – F sind Mikroskopieaufnahmen eines realen Trypanosoms während seiner Schwimmbewegung. (Bild: TU Berlin, Universität Würzburg)
Computersimulation

Wie bewegt sich der Erreger der Schlafkrankheit?

Verbesserte Kontrollen haben laut WHO dazu geführt, dass die Zahl der gemeldeten Infektionen mit der Schlafkrankheit in Afrika in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen ist. Trotzdem geht von der oftmals tödlichen Krankheit immer noch eine Gefahr aus. Mithilfe eines Computer-Modells konnten Physiker der TU Berlin die Fortbewegung des Erregers der Schlafkrankheit analysieren. Diese Erkentnisse können in Zukunft zu besseren Therapien führen.

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Das Lungengewebe gibt RNA-Moleküle an die Atemluft ab, die aufgefangen und mittels einer Polymerase-Kettenreaktion (qRT-PCR) vervielfältigt werden können.  (MPI f. Herz- und Lungenforschung/ G. Barreto )
RT-PCR-Methode

Atemtest als Früherkennung für Lungenkrebs

Je früher Krebserkrankungen erkannt werden, desto aussichtsreicher sind in der Regel die Heilungschancen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung haben nun ein Verfahren entwickelt, das Lungenkrebs bereits im frühen Stadium erkennen kann. Dazu untersuchten sie Atemproben auf Spuren von RNA-Molekülen, die durch Krebswachstum verändert sind.

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Mit der ICP-OES lässt sich die elementare Zusammensetzung von Proben bestimmen (Symbolbild). (©Tomasz Zajda;© www.pelzinger.de - stock.adobe.com)
Marktübersicht ICP-Spektrometer

Den Elementen auf der Spur

Die Optische Emissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil in vielen Analytiklaboren. Welche aktuellen Produkte der Markt bietet und worauf es bei einem guten ICP-OES-Gerät ankommt, erfahren Sie in unserer Marktübersicht, incl. interaktiver Tabelle zum Vergleich aktueller Geräte.

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