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Ein natürlicher Prozess im Salzgestein: Dresdner Radiochemiker konnten zeigen, dass spezielle Mikroorganismen – sogenannte Haloarchaeen (rosa) – radioaktive Schwermetalle in unlösliche Uranylphosphat-Minerale (grün) umwandeln und auf diese Weise die Ausbreitung der Stoffe verhindern. Diese Erkenntnis ist wichtig für eine mögliche Endlagerung radioaktiver Abfälle im Wirtsgestein Salz. (HZDR / Juniks)
Sicherheitsbewertung von Salzlagerstätten

Atommüll-Wächter: Hilfreiche Endlager-Mikroben

Auch in Salzlagerstätten gibt es Leben. Bestimmte Mikroorganismen können den dort herrschenden extrem hohen Salzgehalten trotzen und dabei sogar noch toxische Schwermetalle in unlösliche Minerale umwandeln. Dass diese „Biomineralisation“ vergleichsweise effektiv verlaufen kann, zeigten Forscher nun am Beispiel von Uran und Curium. Der natürliche Vorgang kann die Ausbreitung potenziell gelöster radioaktiver Substanzen im Salz bremsen – ein Aspekt der nun auch in die Sicherheitsbewertung künftiger Endlagerstätten für hochradioaktiven Atommüll aus Kernkraftwerken einfließen soll.

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Bildergalerien

Eine neuen Studie zufolge sind Krankenhäuser sind die entscheidenden Multiplikatoren bei der Ausbreitung von Erregern mit extrem hoher Antibiotikaresistenz. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Studie: Europaweite Verbreitungswege

Extrem Antibiotika-resistente Bakterien: Europas Krankenhäuser sind Haupt-Multiplikatoren

Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen sind oft schwer zu behandeln. Solche mit Bakterien von extremer Resistenz nahezu überhaupt nicht mehr – sie sind gegenüber fast allen bekannten Antibiotika unempfindlich. Die Anzahl der dadurch bedingten Todesfälle hat sich zwischen 2007 und 2015 in Europa mehr als versechsfacht. Nun haben Forscher mithilfe genetischer Analysen die europaweiten Verbreitungswege solcher Erreger sichtbar gemacht.

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Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie haben eine neue Methodik zur simultanen Analyse von Geruchs- und Geschmacksstoffen entwickelt. Die Forscher testeten sie an Apfelsaft. (Ausschnitt) (Andreas Dunkel / Leibniz-Institut LSB / TUM)
Verbesserte Qualitätskontrolle von Lebensmitteln

UHPLC-MS: Foodprofiler analysieren Geruch und Geschmack simultan

Geruch und Geschmack sind entscheiden für die Qualität eines Lebensmittels. Aroma- und Geschmacksstoffe unterscheiden sich jedoch stark in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften – und damit in ihrer Analysierbarkeit. Doch nun haben Forscher der TU München und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie eine neue UHPLC-MS-Methode zu deren simultaner Analyse entwickelt. Sie könnte künftig die Qualitätskontrolle von Lebensmitteln vereinfachen und beschleunigen.

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