Synthetische Zellen (Wissenschaftsbild des Tages)
Eine kleine Anzahl an zufälligen genetischen Mutationen führt dazu, dass sich einfache RNA-Tröpfchen in zellähnliche Strukturen verwandeln. Sie bilden dabei Hohlräume aus, können sich bewegen und sind in der Lage, Fracht aufzunehmen. Das zeigen Forschungsarbeiten mit Nanostrukturen, die auf Ribonukleinsäuren beruhen, die am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) in Kooperation mit Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Augsburg durchgeführt wurden.
Das Bild zeigt ein RNA-Tröpfchen, in dessen Innerem sich durch Mutation mehrere Hohlräume (grün) gebildet haben.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 5.11.2026 (Bild: William Verstraeten (in W. Verstraeten, M. P. Tran, A. Taskina et al.: Genetic encoding and mutagenesis of RNA droplet phenotypes. Nat Chem Eng (2026). DOI: 10.1038/s44286-026-00454-4 | CC BY 4.0)

