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Länderreport Thailand Thailands Chemieindustrie mit hoher Wachstumsdynamik

Autor / Redakteur: Dr. Waldemar Duscha, Germany Trade and Invest / Wolfgang Ernhofer

Thailands Markt für chemische Erzeugnisse bleibt wachstumsstark. Die relativ hohe Dynamik basiert sowohl auf der robusten Inlandsnachfrage nach Rohstoffen und Zwischenprodukten als auch dem wachsenden Exportpotenzial in die Region.

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Thailand besitzt eine gewachsene chemische und petrochemische Industrie, die einen Jahresumsatz von umgerechnet rund 25 Milliarden Euro erzielt.
Thailand besitzt eine gewachsene chemische und petrochemische Industrie, die einen Jahresumsatz von umgerechnet rund 25 Milliarden Euro erzielt.
(Bild: wikimedia commons)

Bangkok – Thailands wachstumsstarker Markt für Chemieerzeugnisse stimuliert die Investitionstätigkeit in der Petrochemie, die langsam zu höherwertigen Produkten tendiert wie etwa Biokunststoffen. Der Import stieg 2011 um 22% auf über 18 Mrd. US$ an, wozu deutsche Erzeugnisse mit knapp 1 Mrd. US$ (+12%) beitrugen.

Marktentwicklung/-bedarf

Thailands Markt für chemische Produkte dürfte zumindest ebenso stark zulegen wie das Bruttoinlandsprodukt des Landes, dessen reales Wachstum 2012 auf 5,5% geschätzt wird und 2013 sogar noch leicht höher ausfallen soll.

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Für die positiven Impulse sorgt zunächst die hohe Wachstumsdynamik tragender Branchen (Automobilbau, Elektrotechnik/Elektronik, Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie). Hinzu kommt eine starke Auslandsnachfrage aus der Region, die sowohl durch die zunehmende Integration der Wirtschaftsgemeinschaft ASEAN wie durch den Aufschwung der Wirtschaftsgiganten Indien und VR China vorangetrieben wird.

Thailand besitzt bereits eine gewachsene chemische und petrochemische Industrie, die einen Jahresumsatz von umgerechnet rund 25 Mrd. Euro erzielt. Da das Land längst nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, muss ein Großteil der Rohstoffe und Vorprodukte importiert werden. Laut dem Office of Industrial Economics (OIE) repräsentierte der Input im Downstream-Bereich bei Farben, Pestiziden, Düngemitteln oder Wasch- und Reinigungsmitteln etwa 70 bis 80% der Produktionskosten.

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