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Thermostate Thermostate für den Laboralltag

Autor / Redakteur: Michael Sauer* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Für viele Synthesen oder Kristallisationen in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie ist ein genau definierter Temperaturbereich entscheidend für eine effiziente Reaktion. Wärme- und Kältethermostate zur optimalen Flüssigkeitstemperierung sind deshalb an vielen Arbeitsplätzen in Industrie und Forschung unverzichtbar.

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Abb. 1: Die preisgünstigen MPC-Modelle sind ideal für alle Routineaufgaben im Labor. Die Geräte sind als Einhänge-, Bad-, Umwälz- und Kältethermostate erhältlich.
Abb. 1: Die preisgünstigen MPC-Modelle sind ideal für alle Routineaufgaben im Labor. Die Geräte sind als Einhänge-, Bad-, Umwälz- und Kältethermostate erhältlich.
( Bild: Huber Kältemaschinenbau )

Bei vielen Anwendungen im täglichen Laboralltag sind einfache und zugleich anwenderfreundliche Temperierlösungen gefragt. Der Temperiertechnikhersteller Huber hat sein Produktsortiment aus diesem Grund kontinuierlich ausgebaut und bietet neben den hochdynamischen Temperiersystemen auch ein umfangreiches Programm mit klassischen Wärme- und Kältethermostaten für das Labor.

Das Huber-Thermostatenprogramm gliedert sich in zwei Produktlinien, die CC-Modelle und die einfacheren MPC-Modelle. Während die CC-Thermostate bereits seit 1980 im Einsatz sind, schließen die erst vor kurzem eingeführten MPC-Thermostate die Lücke im unteren Preissegment. Bei beiden Produktlinien handelt es sich um klassisch konstruierte Laborthermostate mit offenem Bad. Erhältlich sind Bad- und Umwälzthermostate für reine Heizaufgaben bis +300 °C und Modelle mit Kältemaschine für Heiz-/Kühlaufgaben von -90 bis +200 °C. Ist bereits ein Badgefäß vorhanden, bieten sich Einhängethermostate mit Schraubklemme oder Brückenthermostate mit einer ausziehbaren Teleskop-Brücke an. Für den Betrieb in Abzugshauben oder für den Einbau in Anlagen sind die kleinsten Kälte-Umwälzthermostate, die Ministate, erste Wahl. Hauptunterscheidungsmerkmal der beiden Produktlinien CC und MPC ist die Regelelektronik.

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Flexibilität dank Plug-&-Play-Technik

Herzstück der CC-Modellreihe ist die namensgebende CC-Pilot-Regelelektronik (Compatible Control) mit Plug-&-Play-Technik, die einen gegenseitigen Austausch der Regler-Module erlaubt. Dieses Konzept bietet zahlreiche Vorteile für die Praxis. So kann z.B. ein abgenommener Regler per Datenkabel als Fernbedienung verwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität und Servicefreundlichkeit beim Einsatz mehrerer Huber-Thermostate im Labor, da die Regler einfach untereinander ausgetauscht werden können. Ebenfalls ein Pluspunkt ist die Upgrade-Funktion. Thermostate mit dem CC-Pilot-Regler verfügen bereits in der Basisausführung über komfortable Funktionen zur Bewältigung der meisten typischen Temperieraufgaben. Per E-grade kann dieser Funktionsumfang nochmals erweitert und somit an spezielle Aufgaben angepasst werden. Mit den Upgrades werden Zusatzfunktionen aktiviert wie Rampenfunktion, Programmgeber, TAC-Kaskadenregelung, anpassbare Usermenüs, Kalenderstart, zweiter Sollwert, grafische Displayanzeige und externe Regelung.

Alle Thermostate mit CC-Pilot-Regler sind mit einem 3,5“-TFT-Farbdisplay ausgestattet. Das Display bietet verschiedene Anzeigeoptionen: Der Anwender hat die Wahl zwischen einer übersichtlichen Darstellung mit vielen Informationen oder einer stets gut ablesbaren Großanzeige mit Reduktion auf die wichtigsten Parameter wie Soll-, Ist- und Grenzwerte. Die Anzeige unterstützt derzeit sechs Sprachen, außerdem ist die Temperatureinheit von Celsius auf Fahrenheit umschaltbar. Darüber hinaus bieten die CC-Modelle weitere nützliche Funktionen für die tägliche Arbeit, modellabhängig sind das z.B. regelbare Pumpenleistung (VPC), Fühlerkalibrierung, einstellbare Heiz-/Kühlleistung, Kalender-/Uhrfunktionen, Autostart, Sollwertbegrenzung sowie umfangreiche Sicherheitsfunktionen mit einstellbaren Grenzwerten und Alarmsignalen (sowohl optisch und akustisch).

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