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Elektronische Pipette

Die neue Leichtigkeit des Pipettierens

| Autor / Redakteur: Matthias Beuse*, Dominic Grone** / Marc Platthaus

Die neue elektronische Pipette Picus von Sartorius Biohit
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Die neue elektronische Pipette Picus von Sartorius Biohit (Bild: Sartorius)

Mit dem genauen Pipettieren von Proben und Reagenzien wird ein entscheidender Grundstein für verlässliche Analyseergebnisse gelegt. Diese Arbeit erledigt die neue elektronische Pipette Picus von Sartorius Biohit mit höchster Präzision und außergewöhnlicher Leichtigkeit.

Jedes verantwortungsbewusste Labor nimmt die Gesundheit seiner Mitarbeiter ernst. Zwar gehört das Pipettieren üblicherweise nicht zu den Tätigkeiten, die mit schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht werden. Doch wie so oft im Leben macht es auch hier die Menge.

So sind bis zu 10 000 Pipettiervorgänge pro Tag bei vielen Labormitarbeitern keine Seltenheit. Diese über mehrere Stunden andauernde Belastung kann mit dem falschen Equipment dann schnell zu schmerzhaften Muskel- und Gelenkverspannungen in Schulter, Unterarm, den Handgelenken oder den Fingern führen. Diese Erkrankungen sind oft langwierig und können zu Einschränkungen im Laboralltag führen.

Optimale Handhabung

Bereits mit dem ersten Griff zur neuen Picus wird die besonders durchdachte Ergonomie dieser Pipette spürbar. Ganze 100 Gramm wiegt die elektronische Einkanal-Pipette, die dank ihrer Ergonomie vor gefürchteten Berufskrankheiten, wie RSI (Repetitive Strain Injury), schützt. Möglich wurde dies durch ein spezielles Expertenteam aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Ergonomie in Zusammenarbeit mit Laboranwendern.

Das Ergebnis ist eine elektronische Pipette, bei der in erster Linie die Bedürfnisse und das Wohlergehen derer im Vordergrund stehen, die täglich damit arbeiten. Das neue, ergonomische Design minimiert vor allem die Arbeitsbelastung, die mit langen Pipettierreihen einher geht. Als derzeit leichteste und kleinste elektronische Pipette auf dem Markt liegt sie bequem und optimal in der Hand des Bedieners. Mit ihrer Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit erfüllt sie höchste Ansprüche, die Anwender an professionelles Labor-Equipment stellen.

Einfaches Bedienen

Die perfekte Ergonomie wurde auch auf die Bedienbarkeit übertragen. Eine seitlich angebrachte und intuitiv zu nutzende Bedienoberfläche mit großem Display erleichtert die tägliche Arbeit. So lassen sich ohne mühsames Blättern im Handbuch alle wichtigen Funktionen sofort einstellen. Ein Hotkey erlaubt zudem den Schnellzugriff auf bis zu zehn gespeicherte Programme, damit Routinearbeiten locker von der Hand gehen.

Ergänzendes zum Thema
 
Interview  Tipp: Bei längerem Pipettieren Pausen einplanen

Über das Einstellrad lässt sich das gewünschte Volumen extrem schnell mit einer Hand einstellen. Ebenfalls lässt sich über das Rad die manuelle Pipettier- und Titrationsgeschwindigkeit präzise steuern – dafür genügt ein leichter Daumendruck.

Als eine der wenigen elektronischen Pipetten am Markt erlaubt die Picus eine Nachjustierung des Volumens über die Software. Diese Funktion ist besonders bei kritischen Medien hilfreich, z.B. bei viskosen Lösungen oder bei der Verwendung besonderer Pipettenspitzen. Dazu kann der Anwender eine 1-, 2- oder 3-Punkt Messung wählen. Alle Informationen zu den Wartungs- und Kalibrierintervallen lassen sich in der Software hinterlegen und leicht aus dem Speicher der Pipette auslesen.

Neben dem Pipettieren (sowohl reverses als auch manuelles) ist ein Multi-Dispensieren, das Verdünnen, ein sequenzielles Dispensieren sowie die Funktionen Multi-Aspiration und Titrieren möglich.

Verlässliche Ergebnisse

Neben der Ergonomie ist die höchste Präzision die oberste Devise beim Liquid Handling. Dafür sorgen die elektronische Bremse und das Kolben-Kontrollsystem, die genaue und zuverlässige Ergebnisse garantieren. Dank verbessertem Gleichstrom-Motorkonzept ist die Picus herkömmlichen technologischen Lösungen einen Schritt voraus. Die elektronische Bremse stoppt die Kolbenbewegung schnell und genau und gewährleistet hohe Präzision besonders beim seriellen Dispensieren. Ein optischer Sensor steuert und überwacht die Kolbenbewegung in Echtzeit und garantiert somit höchste Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

Eine Pipette und ihre Spitze sollten optimal aufeinander abgestimmt sein. Dafür müssen die Spitzen perfekt auf jedem einzelnen Spitzenkonus sitzen und leicht abzuwerfen sein. Hierfür sorgt ein einzigartiger elektronischer Spitzenauswurf. Ein Safe-Cone-Filter in allen Modellen größer als 10 µl vermeidet Kontaminationen und damit Schäden an der Pipette. Zusätzliche Sicherheit wird durch die Autoklavierbarkeit der Unterteile erreicht.

Große Modellvielfalt

Die elektronische Pipette Picus gibt es in drei Modellen. Die 1-Kanal-Variante ist für die Volumenbereiche von 0,2 bis 10 000 µl erhältlich, die 8-Kanal- und 12-Kanal-Pipette für Volumenbereiche von 0,2 bis 1200 µl. Ein einzigartiger Mikrotiterplatten-Tracker für 96-well- und 384-well-Mikrotiterplatten für das geführte Pipettieren in die richtigen Platten wurde erstmals integriert. Dieser ist für die Modi Pipettieren, reverses Pipettieren und Multi-Dispensieren zuschaltbar.

Die individuell einstellbare Displayfarbe unterstützt den Anwender beim sofortigen Erkennen des gewünschten Volumenbereichs, indem die Farbe der gängigen Farbcodierung von Pipettenspitzen angepasst wird. Zusätzlich steht auch schwarz/weiß als Displayfarbe zur Verfügung.

Durchdachtes Zubehör

Darüber hinaus stand auch beim Zubehör die Praxistauglichkeit im Vordergrund. Schließlich ist nichts ärgerlicher als eine Unterbrechung beim Arbeiten, weil beispielsweise die Akkus nicht ausreichend geladen sind. Die Aufladung geschieht daher unkompliziert im Ladeständer oder per Mikro-USB-Kabel. Bei angeschlossenem USB-Kabel ist ein Aufladen beim Weiterarbeiten möglich. Dank schnellladendem Li-Polymer-Akku ist jedoch auch das Aufladen in einer Stunde erledigt. Die Pipette Picus bringt daher nicht nur durch ihr geringes Gewicht und ihre komfortable Handhabung eine neue Leichtigkeit ins Labor, sondern auch bei ganz praktischen Aspekten. n

* Dr. M. Beuse: Biohit Deutschland GmbH, 61191 Rosbach v.d. Höhe

* *D. Grone: Sartorius AG, 37075 Göttingen

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